Montag, 29. August 2011

Samstag, 10. März 2007

Der grosse Treck

Über mich

Ich, Wolfgang Malitius, geboren 1935, heute wohnhaft in der Schweiz, war gegen Ende des zweiten Weltkrieges neun ein halb Jahre alt. Am 20. Januar 1945, bei minus 20 Grad, wurden die Einwohner meines Dorfes Ransen bei Breslau evakuiert, weil die Russen nahten. Noch Tage zuvor wäre es einem Staatsverbrechen nahe gekommen, wenn sich jemand auf die Flucht vorbereitet hätte!


Zur Geschichte
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden über 120 000 Deutsche, die seit Generationen dort gelebt hatten, aus Schlesien vertrieben.
An der Konferenz von Jalta hatte Winston Churchill seinem Kriegspartner Josef Stalin zugesichert, dass der von den Russen beim Überfall auf Polen eroberte Teil des Kriegsopfers Hitlers und Stalins bei Sowjetrussland verbleiben würde. Um die Polen, mit denen England verbündet gewesen war, für den Verlust im Osten zu entschädigen, wurde im Westen Schlesien zu Polen geschlagen.


So mussten die Schlesier in den letzten Kriegstagen vor den anrückenden Russen fliehen. Die meisten haben dabei ihre ganze Habe verloren. Und unzählige Deutsche, vor allem Greise, Frauen und Kinder sind in der Kälte des Winters oder auf den von den Alliierten torpedierten Fluchtschiffen umgekommen. Auf verschlungenen Wegen, unter grausamen Entbehrungen, gelang es aber vielen der Flüchtlinge, in den Westen zu kommen und dort eine neue Existenz aufzubauen.

Was ich im Jahr 2005 vor hatte

2005 jährt sich zum 60. Mal die schreckliche Zeit von 1945, in welcher als Kriegsfolge des russischen Vormarsches heimatlos gewordene Deutsche aus dem heutigen polnischen Gebieten evakuiert wurden.
In diesem Jahr 2005 habe ich mir vorgenommen, anlässlich dieses Jubiläums den grossen Treck in einem Planwagen und einem Pferd noch einmal nachzuvollziehen, um all die Orte wieder zu sehen, an denen mich der grosse Treck 1945 als Kind vorbeigeführt hat. Ich starte in Breslau am 24. April 2005.

Ruinen der alten Försterei, wo ich geboren wurde.


Die Reise beginnt im wunderschönen Schlesien und führt nach Liegnitz PL- Görlitz D, durch Sachsen, Thüringen, Hessen, Baden, Basel CH und schließlich nach Aarau.


Der grosse Treck

Altstadt von Breslau heute


Als Junge nahm ich zusammen mit meiner Mutter, den Geschwistern und der Grossmutter am grossen Treck teil, der die rund 30 Familien des Dorfes mit ihren Planwagen über Liegnitz, Görlitz, Zittau, Töpplitz, Schönau und (im heutigen Tschechien) Karlsbad, Marienbad und Eger ins bayerische Waldthurn/Vohenstraus führte. In der Oberpfalz hörten wir Flüchtlinge am 8. Mai 1945 vom Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Treck wurde weiter ins spätere Gebiet der DDR geführt, hielt in Zwickau, Weimar, Erfurt und Gotha in Thüringen. Dort verbrachte die Familie Malitius die ersten Nachkriegsjahre bis 1950.
Am 2. April 1950 zog ich weiter über Eisenach, die DDR-Grenze über Bad Herzfeld, Frankfurt/Main, Mannheim, Karlsruhe nach Lörrach an der Schweizer Grenze. Insgesamt waren es 1700 zurückgelegte Kilometer. Später konnte ich, unterdessen 18 Jahre alt geworden, in Basel Arbeit finden. Dort lernte ich auch meine zukünftige Frau kennen. In Kölliken im Kanton Aargau wurde ich schliesslich Schweizer Bürger.
Absolut keine revanchistischen Gelüste
Ich fühle mich heute mehr als Schweizer denn als Deutscher, der auf abenteuerlichen Wegen von seiner alten Heimat im Osten Deutschlands weichen musste. Ich verstehe mich nicht als „Vertriebener", aber als Zeitzeuge einer Epoche, die für ganz Europa fürchterlich, blutig und hoffnungslos war. Mit grosser Genugtuung erkenne ich, der jetzt neunundsechzigjährige ehemalige Breslauer, dass sechzig Jahre nach der Trennung und Evakuierung von Deutschen aus ihrer schlesischen Heimat durch die Annäherung Polens, Tschechiens und anderer ehemaliger Ostblockstaaten an die EU Europa wieder zusammenwächst. Ich hoffe auf eine Zeit, in der es keine Grenzen mehr gibt zwischen den einzelnen Ländern Europas, und dass der seit sechzig Jahren anhaltende Frieden in Europa anhalten und sich vertiefen wird.
Auch wenn es heute bereits problemlos ist, mit Schweizer oder deutschem Pass nach Breslau, dem heutigen Polen zu reisen, glaube ich, dass eine solche Jubiläumsfahrt die Menschen in der Schweiz, in ganz Europa und besonders auch die damals getrennten europäischen Brüder in Ost und West aufrütteln könnte.
Nur wer sich der schrecklichen Dinge erinnert, die damals zuerst von den Deutschen in Polen und Tschechien, später von den Siegern an der hier ansässigen deutschstämmigen Bevölkerung angerichtet worden sind, wird verstehen, dass so etwas in Europa nie wieder vorfallen darf und wird mithelfen, alle Voraussetzungen zu vermeiden, welche zu Krieg, Missgunst und Hader führen könnten.

Die ganze Reise wird mit der Fotokamera festgehalten, und die entstehende Internet-Site, die dieser Zusammenfassung zu Grunde liegt, enthält Bilder von der Reise und mein Tagebuch. Freuen würde ich mich, wenn Menschen entlang meiner Route, die interessiert sind, mich kennen zu lernen, meine Gästebuchseite benützten, um mit mir einen Treffpunkt zu vereinbaren oder wenigstens schriftlich mit mir Verbindung aufzunehmen. (Diese wurde in der Folge rege benützt, wir bringen Auszüge daraus im Anschluss an diesen Bericht.)



Beim Kutschenzusammenbau 2005

Mein Tagebuch

10. April 2005
Gestern bin ich zusammen mit meinem Sohn Jonathan und seinem Freund Lukas von Kölliken aus nach Breslau gefahren. Am Mittag des 10. April kamen wir bei der Familie Sylvia und Horst Pietzak an, dessen Vater als polnischer Forstfachmann den Forst übernommen hat, den mein Vater bis in den Zweiten Weltkrieg hinein geführt hatte. Die beiden Familien sind seit Jahren freundschaftlich mit einander verbunden, ich habe mit meinen Kindern meine alte Heimat besucht und unsere polnischen Freunde waren auch schon bei uns in Kölliken zu Gast.
Die nächsten beiden Wochen bereite ich mich auf meine Tour vor. Schon vor einem Monat habe ich ein Klasse-Pferd gekauft und einen Planwagen bestellt. Jetzt geht es darum, mit dem Pferd und dem Wagen zusammen ein gutes Gespann zu werden. Denn vor uns liegen mindestens 11 Wochen Landstrasse!
Jonathan und Lukas führen am nächsten Wochenende mein Auto wieder in die Schweiz zurück.



Dieser Baum stand selbstverständlich schon vor sechzig Jahren, und ich habe ihn auch beinahe so dick in Erinnerung! Zusammen mit Sylvia, Huberts Frau.



11. April
Nach einem guten Frühstück fuhren wir in die Kutschenfabrik Slavek nach Krobia. Der bestellte Planwagen war bereits fertig, wir hatten nur noch die Solarzelle auf das Dach zu montieren. Meine Planung der Rahmenkonstruktion hat funktioniert. Der Elektriker musste nur noch die Kabel an die Batterie anschliessen und siehe da, alles klappte!

Für die Solarzelle hatte ich eine Konstruktion gewählt, die bei meinen polnischen Kollegen Bewunderung hervorrief.
Am Nachmittag ging's weiter zur Familie Gil, die jedoch nicht zu Hause war. Immerhin sahen wir mein stolzes Pferd "Baron" im Hof. Hier in Polen ist schönstes Frühlingswetter.

12. April
Heute wurden Kutsche und das Pferd zu unserer hosting family Sylvia und Hubert Pietzak geliefert. Zum ersten Mal wurde Baron vor den Planwagen gespannt. Und wir absolvierten eine Trainingsfahrt auf der Wiese mit Grossapplaus aller Neugierigen. Nun heisst es nur noch üben, üben, üben...




Baron wird angeliefert und kommt zum Schmied. Misstrauisch blickt er sich um.

13. April
Beim morgendlichen Gang zum Stall sah ich einen Pirol, der fröhlich vor sich hin pfiff. Im Stall ein grosses Durcheinander: Baron hat zwei Holzlatten zerbrochen, er selber war okey und hungrig auf das Futter, das ich ihm gebracht hatte. Als ich ihn auf die Weide führte, wollte er das andere Pferd im Stall besuchen, es gehört einer Dame aus Breslau. Draussen auf der Weide drückte Baron den Gartenzaun nieder, stieg auf den Misthaufen und steckte den Kopf ins Fenster zum Stall und wieherte wie verrückt. Erst als Hubert das andere Pferd zum Nachbarn brachte, beruhigte sich Baron. Auch sonst war viel los, für mich ein schlimmer Tag. Vielleicht wegen dem 13. April?

14. April
Heute war Baron gut drauf. Wir trainierten an der langen Leine, abwechselnd Jonathan, Lukas und ich. Am Nachmittag Ausfahrt nach Breslau, dann der Oder entlang nach Ransen, wo vor 60 Jahren alles begonnen hat.

BILD FOLGT

Wie der "Pferdeflüsterer" führt Jonathan, mein Sohn, Baron an der Longe, bis er zutraulicher wird.
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15. April




So sieht mein Reiseplan aus, wobei ich noch nicht angeben kann, wann ich wo sein werde. Das hängt von der Reisegeschwindigkeit ab, die Baron und ich erst noch zusammen herausfinden müssen.
Heute verlor Baron sein linkes vorderes Hufeisen. Richard Gil, der frühere Besitzer, hat behauptet, Baron sei frisch beim Schmied gewesen. Das kann aber nicht stimmen. Ich muss Baron am Huf neu beschlagen lassen.

Ein stattliches Pferd! Baron ist eingeschirrt, denkt aber immer noch an die Pferdedame von nebenan...

Sonntag, 17. April
Am Morgen, wie bis jetzt immer, schönes Wetter, aber ein kalter, frischer Wind. Beim Füttern von Baron entdecke ich eine lustige Freundschaft zwischen dem Pferd und einer von Huberts Ziegen. Die alte Greta ist schlau. Immer, wenn Baron seinen Kopf im Kübel hat, wartet sie, bis er ihn wieder herauszieht. Und schwups schnappt sich Greta etwas von Barons Futter aus dem Kübel. Dann scharrt Baron mit dem Vorderfuss, und Greta springt schnell davon, bis zum nächsten Mal.
Am Nachmittag sind Hubert und ich nochmals zur Familie Gil gefahren, der ich Baron abgekauft habe. Abgemacht war, dass ich Baron zusammen mit einem guten Geschirr bekomme und mit neu beschlagenen Hufen. Nun hat sich das Geschirr aber als gebraucht erwiesen, und Baron hat ja am Freitag ein Hufeisen verloren. Nach langem Hin und Her hat sich Richard Gil bereit erklärt, das Pferd auf seine Kosten neu zu beschlagen. Aber er habe kein neues Geschirr. Doch konnte er einen Freund anrufen, zu dem wir anschliessend gefahren sind. Der hatte in der Geschirrkammer passende Halfter und was so dazu gehört. Ich habe es ihm abgekauft.

18. April
Richard Gil ist gekommen, hat mit mir zusammen das Geschirr angepasst. Der neu beschlagene Baron wurde eingeschirrt, und wir fuhren nochmals auf der Landstrasse. Nun ist alles in Ordnung, und ich freue mich, dass es bald losgeht!
Als Jonathan und Lukas am Freitag meinen Ford zurück in die Schweiz gefahren haben, wurde mir schon ein bisschen mulmig. Nun ist es vorbei mit der bequemen Autofahrt, der Geschwindigkeit. Jetzt gibt es nur noch eine Pferdestärke und den Planwagen. Nichts mehr von schnell ins Auto und an der nächsten Ecke Zigaretten holen. Dazu müsste Baron angeschirrt und dem Wagen vorgespannt werden...


19. April
Wieder schönes Wetter, ein Star auf dem Baum trillert vor sich hin. Heute muss ich noch einige Sachen kaufen, ich fahre mit Sylvia nochmals nach Breslau.
Dort habe ich eine schlesische Spezialität gegessen: Mohnkuchen mit Quark und Streusel, dazu einen starkernpolnischen Kaffee!
Das ist jetzt bis zu meiner Abfahrt am Freitag (ich beginne meinen Treck einen Tag früher als geplant) der letzte Tagebucheintrag. Ich habe über Bernhard, der mir die Gästebucheinträge gefaxt hat, erfahren, dass sich schon einige Bekannte auf meiner Homepage gemeldet haben. Ich möchte allen für ihre guten Wünsche und ihr grosses Interesse an meiner Tour in die Vergangenheit danken!

22. April
Mit Hubert, der mich bis zur polnisch-deutschen Grenze begleitet, sind wir 50 Kilometer westwärts gekommen. Besuch bei Huberts Grossvater.

Die Fahrt war anstrengend. Ich habe die Pferdehalterin Steffi angefragt was ich tun soll: Immer, wenn Baron andere Pferde sieht, spielt er verrückt. Sie meint: Ruhe bewahren, streng sein mit Baron und ihm den Meister zeigen!
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals bei Hubert und Sylvia für ihre ausserordentliche Gastfreundschaft bedanken, ebenfalls bei Huberts Grossvater, der uns grosszügig bewirtet hat.


24. April
Heute nacht haben wir zum ersten Mal auf dem Planwagen geschlafen. Dank guten Schweizer Militärschlafsäcken haben wir allenfalls einen etwas steifen Rücken. Kalt aber hatten wir trotz Frost rund um uns nicht. Am Morgen noch recht kalt, ich bin froh, dass ich meinen Militärmantel dabei habe. Wir ziehen weiter, Hubert und ich übernachten heute Abend in einem Schloss. Morgen geht es dann über die polnisch-deutsche Grenze.

26. April
Gestern haben wir bei Sagar die polnisch-deutsche Grenze überquert. Wir sind schon ein ganz schönes Stück vorwärts gekommen, doch heute und morgen bleiben wir in einem Gestüt in Zamela Kliezheim, wo sich Baron und ich wieder erholen können. Ganz schön anstrengend, so ein Treck! Ich sehnte mich nur noch nach einer Dusche und einem Bett. Aber überall wurden wir freundlich begrüsst, Menschen winkten am Strassenrand, und es hat schon einige Gespräche gegeben. In Polen ist ein fast ganzseitiger Zeitungsbericht über mein Vorhaben erschienen. Natürlich auf polnisch, und Hubert, der es mir hätte übersetzen können, ist gestern nach einem rauschenden Fest wieder nach Hause zurückgekehrt. Ein Reporter von der Elbe-Elster-Rundschau kam vorbei und hat mich interviewt. (Zitat aus eben dieser Zeitung am Tag darauf: <"Ein bisschen hat mich meine Familie schon für verrückt erklärt," gesteht der 70-Jährige. Doch noch fühlt er sich fit genug, um dieses Abenteuer zu geniessen.>

28. April
Ich musste Baron schon wieder neu beschlagen lassen. Diesmal von einem absoluten Huf-Spezialisten. Der polnische Schmied hat Barons Huf zu tief abgeschliffen, so dass ihm die Eisen und die Nägel Schmerzen bereitet haben. Nun erhielt Baron am verletzten Huf einen "orthopädischen Schuh". Ich brauche aber noch Gamaschen, weil sich Baron auch am Bein verletzt hat. Bernhard, der am Montag kommt, um mit mir einige Tage mitzufahren, kann die Gamaschen in der Schweiz besorgen und mitbringen.
Jeannette Schmidt und Torsten Ladusch vom Pferdehof in Sagar*)
*)Telefon 03577 51 860, Unterdorf 36, 02957 Krauschwitz
habe ich viel zu verdanken, auch dem Kirstin-Nowak-Reitverein aus Gablenz, sie haben mir die nächsten Stationen herausgesucht und vorbestellt. Für Baron haben sie mir gratis Granulat-Futter besorgt. Ganz herzlichen Dank! Torsten wird mich auf der nächsten Etappe begleiten.



Samstag, 30. April
Noch bin ich nahe der Grenze zu Polen. Ich muss Baron mehr Zeit lassen, bis er sich erholt hat. Bernhard wird mich am Montag besuchen, dann habe ich wieder für drei Tage einen Kameraden auf dem Kutschbock. Bernhard reist mit Brigitta und Ruth, die während der drei Tage in Weimar logieren.


Sonntag, 8. Mai
Bernhard erzählt: Eine ereignisreiche, spannende und lehrreiche Woche geht zu Ende. Am 1. Mai haben mich Brigitta und ihre Freundin Ruth zunächst nach Coburg gebracht, wo wir übernachteten. Am 2. Mai ging's weiter bis zum Grenzort Görlitz an der Neisse. Ich habe diesen bezaubernden Ort, eine der schönsten Städte Europas, leider nur während zwei Stunden geniessen können. Brigitta und Ruth sind abends nochmals hierher gekommen, haben ein gediegenes Hotel gefunden und ein „Viergangmenu mit 1001 Kalorien" schnabuliert. Sie hatten anschliessend Gelegenheit, die „Perle des Ostens" mit einer Bausubstanz aus neun Jahrhunderten richtig kennen zu lernen. Görlitz, im Zweiten Weltkrieg verschont, ist in der DDR-Zeit total heruntergekommen. Es müssen Milliarden Euro gewesen sein, die nach der Wende in die Stadt investiert wurden. Heute ist dieses Bijou an der Grenze zu Polen ein Anziehungspunkt für den internationalen Tourismus. Die Umgebung rund herum mit den grünen Wäldern, den lauschigen Auen- und Velowegen, die mit bescheidenem Wohlstand wieder herausgeputzten Dörfer und ganz besonders die Gastfreundschaft der hier lebenden Einheimischen sind einzigartig.

Ruth un Brigitta auf Besuch in Sagar
Ich wurde in Sagar bei Jeannette Schmidt und Torsten Ladusch, beides Hobby-Fahrern mit eigenem Wagen, abgestellt. Baron hat einige Tage Ruhe gebraucht, um seine Wunden an den Hufen auszuheilen. Abends dann ein Freundschafts-Fest im Garten mit Salaten und Grillfleisch. Helfer von anderen Höfen kamen vorbei und haben mitgezecht.

Jeannette Schmidt in Sagar putzt Baron
Dienstag, 3. Mai
Früh am Morgen beginnt das Tagewerk des Pferdekutschers. Rund anderthalb Stunden dauert es, bis Baron gefüttert, geputzt und angeschirrt ist. Wolfgang hat alle Hände voll zu tun, denn der schwarze Hengst ist nervös, will aufbrechen. Endlich ist es so weit. Abschied von unseren lieben Gastgebern, und dann geht's schon zum Hoftor hinaus, am Kreuzweg rechts, dann zweimal links Richtung Weisswasser. Baron geht in ruhigem Schritt, erst nach rund einem Kilometer lässt ihn Wolfgang mit dem polnischen Befehl „Gus, gus! Ale hopp, gus, gus!" zum ersten Mal traben. Im Schritt ist Baron mit dem rund 620 kg schweren Wagen (inklusive Gepäck, Kutscher und Passagier) etwa so schnell wie ein Fussgänger. Im Trab aber erreicht er bestimmt zehn Stundenkilometer, kann aber das Tempo natürlich nicht allzu lange halten.
Wir fahren bei Sonnenschein durch frühlingsgrüne Wiesen und Wälder, vorbei an riesigen goldenen Rapsfeldern. Ausserhalb der Dörfer kaum je ein Haus. Auf den Nebenstrassen, die Wolfgang zusammen mit Torsten aus der Karte herausgesucht hat, ist der Verkehr nicht gross. Leute winken am Weg, einige fragen nach dem Grund. Leider haben einige Automobilisten so tolle Freude an dem ungewohnten Gefährt, dass sie auf die Hupe drücken. Wolfgang muss dann die Zügel fest in die Hand nehmen. Einmal fällt der Hengst vor Schreck in Galopp, bis ihn Wolfgang wieder zügeln kann.
Wir fahren einem riesigen Kraftwerkkomplex entgegen, dem Gas- und Kohlekraftwerk Boxberg. Aus den Kühltürmen rauchen unförmige Schwaden. Unser Planwagen mitsamt Pferd ist beinahe ein Anachronismus angesichts so geballter moderner Technik.

Da war Baron noch friedlich...
Am Mittag, nach zwei Stunden Fahrt, einer gemütlichen Rast am Rand der belebten Hauptstrasse, durch eine Schranke vom dahinter liegenden militärischen Sperrgebiet getrennt, passiert es: Baron hat sein Kraftfutter, Rüben und Äpfel gefressen, dazu rund 5 Liter Wasser gesoffen. Damit sich das Tier sättigen konnte, musste ihm Wolfgang das Kopfgeschirr mit der Trense wegnehmen. Jetzt will er dieses wieder aufsetzen. Baron spielt verrückt, will hochsteigen, versucht Richtung Strasse auszubrechen.

Wolfgang bleibt ruhig, endlich hat er das Geschirr anziehen können. Doch dann spielt Baron verückt. Das Ergebnis war ein verstörtes Pferd, eine verbogene Deichsel und zwei reichlich nervöse Kutscher...
Wolfgang hängt mit ganzem Gewicht am Pferdegeschirr, doch Baron lässt sich nicht beirren. Im letzten Moment kann Wolfgang wenigstens die Richtung korrigieren. Dann geht die Post ab. Mitsamt dem Wagen galoppiert der Rappe über die Schranke hinweg auf den Weg ins Sperrgebiet. Wir rennen ihm nach, doch bald ist das Gespann hinter einer Waldkuppe verschwunden. Wolfgang flucht in allen Tönen, dann sehen wir, dass Baron nicht mehr weiter kann. Wie wir zu ihm kommen, der Hengst schnaubt und wiehert, erkennen wir den Grund des Haltens: Die Deichsel ist so stark verbogen, dass sie Baron beim Gehen behindert. So ist an kein Weiterkommen mehr zu denken!
Wir schirren Baron ab, Wolfgang ruft Jeannette Schmidt an, sie müsse uns beistehen. Eine Stunde später fährt Jeannette mit ihrem Auto vor. Darin hat sie eine Reservedeichsel von einem anderen Wagen mitgebracht. Es gelingt uns, die neue Deichsel zu montieren. Nach anderthalb weiteren Stunden können wir endlich weiterfahren. Abends wird uns Torsten, der tagsüber als Wegmacher arbeitet, die zurechtgebogene Deichsel nach Kringelsdorf transportieren.

Die neue Deichsel ist angebracht. Doch zuvor mussten zwei Röhrenstücke von je 4 cm zugeschnitten werden, welche dem Deichsel-Splint weniger Spielraum geben.
Ohne Zwischenfälle bringen wir die nächsten zehn Kilometer hinter uns. Doch es geht bergan, an Traben ist nicht zu denken. Es dämmert bereits, wie wir in Kringelsdorf im Pferdehof Kiessetz*) ankommen. Eine Journalistin erwartet uns, macht unzählige Fotos und will von unserem Vorhaben alles wissen. Ich opfere mich der sorbischen Recherchierkunst und lasse Wolfgang sein Pferd versorgen. Immerhin beliefert mich die Kollegin mit interessanten Details über die Sorben, auch Wenden genannt, seit dem 6. Jahrhundert eine slawische Nation innerhalb Deutschlands wie die Friesen, die Dänen in Schleswig-Holstein und die Roma und Sinti, die anderen nichtdeutschen Minderheiten.

Sie konnte ganz schön nerven, meine liebe Kollegin. Aber ich erhielt von ihr auch wertvolle Informationen über die Sorben.
*) Pferdehof Johannes Kiessnetz Rietschenerstrasse 11 02943 Kringelsdorf

In Thüringen, besonders im Oberlausitzer Niederschlesien-Kreis sind alle Ortsnamen auf Deutsch und Sorbisch angeschrieben, einem slawischen Dialekt, nah verwandt dem Tschechischen und Polnischen. Das Sorbische wird an den Grundschulen gelernt, in Gymnasien wird sorbische Kultur gepflegt und in Görlitz gibt es sogar sorbische Lehrstühle. Die Sorben tragen, aber nur an den offiziellen Sorbenfesten, ihre „Truhentrachten" (die sonst eben in Schränken und Truhen eingemottet liegen). Die deutschen Slawen haben eigene politische Vereinigungen, welche die sorbischen Angelegenheiten auch in den kommunalen und regionalen Räten vertreten.
Endlich ist der Wissensdurst der Journalistin gestillt und ich weiss Bescheid über Sorben oder Wenden.. Müde und hungrig setzen wir uns in die Küche, wo und Oma Kiessetz mit Wurst, Spiegeleiern und Salat und köstlicher hausgemachter Leberwurst aufpäppelt.
Mittwoch, 4. Mai
Heute haben wir eine Tour von rund 45 km über Kalbitz, Schmerlitz, Deutschbaselitz nach Jesau bei Kamenz vor uns. Leider hat sich das Wetter verschlechtert. Es ist empfindlich kalt geworden. Am Morgen haben wir noch Glück. Es ist bewölkt, aber es regnet noch nicht. Um acht Uhr früh hat sich noch ein Tierarzt mit Baron befasst, der manchmal, wenn er sich anstrengen muss, zu husten beginnt. Der Arzt kann nichts finden. Eine Rechnung gibt's auch keine: „Wir sind da noch nicht in der Schweiz!" meint der Veterinär, der wohl seine Erfahrungen gemacht hat.

Weite Rapsfelder funkeln im Sonnenlicht.
Kurz nach der Abfahrt sehen wir einen Schwarm von zehn Graugänsen, sie fliegen in Formation. Überall zwitschern uns bekannte und unbekannte Vogelarten. Die Tierwelt soll hier noch sehr vielseitig sein. Wir sehen Hasen, es soll aber in der Gegend auch mehrere Rudel Wölfe geben.
Die Strassen sind bereits etwas belebter als bei der gestrigen Etappe. Viele Busse überholen uns, oft sind die Orte schlecht beschildert, so dass wir Umwege fahren müssen.
Nach rund fünf ein halb Stunden anstrengendem Fahren, es geht oft bergauf, und am Nachmittag beginnt es auch noch zu regnen, gerät Wolfgang an seine Grenzen. Überall weiden Pferde auf den Feldern. Und selbst das kleinste Pony, 300 Meter weit entfernt, macht den Hengst giggerig. Sobald er ein anderes Pferd auch nur ahnt, ist es vorbei mit Traben oder Schritt. Baron bockt wie der Esel am Berg, will sogar mit dem Wagen rückwärts, wiehert und schüttelt sein gewaltiges Haupt. Wolfgang versucht es mit Liebe, mit ruhigem Anspruch, aber auch mit der Peitsche, auf die der Hengst kaum reagiert. Oft hält unser Gespann mitten in einer Strasse, von vorn und hinten kommen Autos, und Baron sieht nichts als die ferne Stute, die aufmunternd zurückwiehert.
Gott sei dank gibt es ruhige Bauern, die unsere Ratlosigkeit erkennen, aussteigen und Baron mit ruhigen Worten hundert Meter weiter führen. Ist die rössige Pferdedame dann vorbei, geht es wieder einige hundert Meter weiter.
Am schlimmsten wird es nach sieben Stunden auf dem Bock gegen Abend. Wir sind jetzt ausgekühlt, bis auf die Unterhosen nass. Baron dürfte sehr müde sein, jetzt bockt er und will nicht mehr weiter. Mit Mühe und Not erreichen wir Jesau bei Kamenz , den Pferdehof von Dieter Graf*), dem Reitlehrer. Es ist kurz vor 20 Uhr, noch gibt er Unterricht. Baron steht bocksteif und wiehert. Endlich kommt der erfahrene Pferdefachmann, und gemeinsam gelingt es uns, Baron in die Boxe zu bringen und zu versorgen.
Schliesslich abgesessen, wissen wir, so kann es nicht mehr weiter gehen. Zudem sind morgen alle anderen Pferdewagen der Umgebung unterwegs, weil an Himmelfahrt auch „Vadderdag" ist. Nicht auszudenken, was da alles passieren könnte.
Wolfgang überlegt Varianten. Offenbar ist der prächtige Baron für eine solche Reise doch nicht das richtige Pferd. Soll er kastriert werden? Soll oder kann Wolfgang das schöne aber störrische Pferd verkaufen oder umtauschen gegen eine Stute oder einen in jungen Jahren beschnittenen Wallach? Vorerst müssen wir ein Hotelzimmer beziehen und uns in einer Pizzeria verpflegen.



Himmelfahrt, „Vatertag", 05.05.05
Ein Pferdegespann auf der Strasse vor dem Hotel weckt uns. Es ist ein Zweispänner, der Langwagen bereits gefüllt mit sangeslustigen und bierdurstigen Männern. Wir warten nach dem Frühstück auf Brigitta und Ruth, die mich abholen kommen. Gaststube und Garten füllen sich immer mehr. Einem mit dem Rad vorgefahrenen „Vadder" sage ich, so etwas sei in der Schweiz nicht möglich. „Wieso?" fragt der Radler, der im Korb mit Buchenlaub zwei Flaschen Bier verstaut. „Weil unsere Frauen sonst auch
*) Reiterhof Dieter Graf, Jesau bei Kamenz
feiern, und wir können nicht auf sie aufpassen!" erwidere ich. „Noo", sagt der Mann, „Wir hoben Verdrauen zu unsere Frauen. Zu Haus hob i drei Rasenmäher und nur eene Frau. Was meinen Sie, was die heut ze duun hot?"

Parkplatz durstiger Väter vor der Eintracht in Bernbruch
Damit endet mein Einsatz als Ko-Kutscher auf dem grossen Treck. Wir lassen etwas traurig Wolfgang hier zurück, der jetzt nächste Schritte überlegen muss. Wie geht es weiter? Immerhin, morgen trifft Marilene bei ihm ein, die einige Tage mit Wolfgang durch Thüringen fahren wollte.


„Tschau, Wolfgang. Mach's gut. Denk daran, das ist keine Niederlage. Du hast eine Schlacht verloren, aber nicht die ganze Kampagne. Wir sind gespannt darauf, zu hören, wie es nun weiter geht!"

Kamenz, 8. Mai
Wolfgang erinnert sich:
Vor sechzig Jahren, am 8. Mai, 1945, erfuhren wir in der Oberpfalz davon, dass der Krieg zu Ende sei. Für uns allerdings änderte sich kaum etwas. Der Flüchtlingstreck musste weiter ziehen, wir fanden in Bayern vorerst keine Bleibe. Wir wurden in jenes deutsche Gebiet umgesiedelt, das später als Sowjetisch besetzte Zone, dann als DDR bezeichnet wurde. Hier hat mein Vater wieder als Förster arbeiten dürfen. Doch er konnte "nicht aufs Maul sitzen" und hat sich bei den SED-Funktionären unbeliebt gemacht. Mein Vater wurde von seinem Freund, dem Bürgermeister, gewarnt, morgen würde er von der Stasi verhaftet. Da hat er sich denn heimlich wieder auf den Weg gemacht und ist mit seiner Familie illegal über die "deutsch-deutsche Grenze" geflüchtet.


Wie es mit meiner Wiederholung des Trecks weitergeht, weiss ich noch nicht. Marilene hilft mir, die einzelnen Möglichkeiten zu überprüfen. Die Polen wollen Baron nicht zurücknehmen. Die Stute, auf die ich gehofft hatte, ich könnte sie gegen Baron eintauschen, ist bereits verkauft worden. Danke allen, die mir mit Ratschlägen helfen wollen. Sobald ich weiss, wie's weiter geht, melde ich mich wieder!

15. Mai
Marilene ist am 12. Mai wieder nach Köln abgereist. Vor zwei Tagen ist Baron von einem Spezial-Pferde-Arzt kastriert worden. Das Pferd hat die Operation gut überstanden. In 20 Minuten war alles vorbei. Ich hielt Barons Kopf im Arm, er schwankte während der Narkose ein bisschen. Die Operation mitsamt Nachbehandlung war allerdings nicht billig! Ich werde Baron nun jeden Tag ein bisschen länger bewegen, bis die Wunde verheilt ist. Voraussichtlich in acht bis zehn Tagen können wir weiterreisen, doch werden wir am Anfang pro Tag nur rund 20 km vorwärts kommen, bis Baron wieder vollständig gesund ist.
Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis der Wallach auch seine giggerige Haltung ändert. Deshalb wäre ich froh, wenn ich die Reise mit einem erfahrenen Rösseler an der Seite fortsetzen dürfte, der mir in schwierigen Situationen beistehen könnte. Wer Lust und Zeit dazu hätte, während Tagen oder einer oder zwei Wochen mit mir Richtung Westen zu kutschieren, möge sich bei mir melden. Vor uns liegt Thüringen, eine einzigartige Waldlandschaft mit vielen Seen und Teichen und auch schönen Siedlungen vom Dorf bis zur Grossstadt.
Ich habe hier sehr liebe Menschen kennen gelernt. Der Taxifahrer Michael Schöne, der schon Bernhard und mich von der Pizzeria ins Hotel Eintracht gebracht hat, brachte mir ein Velo, mit dem ich jetzt jeden Tag in einer Viertelstunde von der Eintracht zum Stall fahren kann.
Mit Marilene zusammen habe ich den Hutberg bei Kamenz bestiegen. Und am 11. Mai fuhren wir nach Görlitz. Auf der Fahrt dorthin besuchten wir in Panschwitz das Kloster Marienstein, wo in schönstem Ambiente "Ernährungsberatung" erteilt wird. Mit Bussen kommen die Vollschlanken und Dicken hierher und hören aufmerksam zu, wie sie ihr Fett wieder loskriegen.






19. Mai


(Hans Jürgen Arndt hat dem webmastervon Wolfgangs Homepage seinen Artikel über Wolfgang zugeschickt.) Zitat daraus:
"Kamenz. Gerade in diesen Tagen gibt es anlässlich des 60. Jahrestages der Wiederkehr der Beendigung eines der schrecklichsten Kriege der Menschheit viele Gedenkveranstaltungen. Wolfgang Malitius, ein Heimatvertriebener aus Schlesien, will das Geschehen auf eigene Art bewältigen.
Der Krieg lag fast in seinen letzten Zuckungen, als der damals neuneinhalb-jährige Wolfgang Malitius mit mehr als 30 Familien sein Dorf Ransern in der Nähe von Breslau Hals über Kopf verlassen musste. Die meisten haben dabei ihre ganze Habe verloren.

(...) Er hatte schon immer den Gedanken, diese damalige Fluchtreise nachzuvolliehen. Nun will er das auf abenteuerliche Weise in einem Planwagen und mit einem Pferd nacherleben. (...) In Polen hat sich Wolfgang Malitius eine Kutsche mit Planwagen anfertigen lassen und ein Pferd gekauft. Dann ging es am 22. April in der Nähe von Breslau los. Station macht er auf Reiterhöfen oder Pferdepensionen. Ein Ziel ist unter anderem auch Jesau bei Kamenz, doch die Fahrt dorthin machte einige Probleme. Der stolze schlesische Rappe »Baron« ist ein Hengst und war in Polen ein Rennpferd auf der Marathonstrecke. Das Kutsche ziehen ist er nicht gewöhnt. Auch mit anderen Pferden hat Baron nichts im Sinn. Sobald er ein Pferd auch nur in der Nähe ahnt, ist es vorbei mit Traben oder Schritt gehen. Wolfgang Malitius ist unglücklich, so kann die Reise nicht bewältigt werden. Soll die jahrelange Vorbereitung umsonst gewesen sein? Inzwischen wurde Baron kastriert. Vielleicht geht die Reise mit ihm ja doch noch weiter. Wolfgang Malitius sucht noch einen Wegbegleiter für ein Teilstück. Wenn dieser noch ein biss-chen Pferdekenntnis besitzt, wäre es noch besser. Melden Sie sich beim WochenKurier. "

Pfingstmontag, 16. Mai
Ich bin privat eingeladen von Hans-Jürgen Arndt, Redakteur des Wochen Kurier in Kamenz, der mich auch interviewt hat. Hans-Jürgen hat mich abgeholt und dann fuhren wir 35 Kilometer nach Senftenberg im Land Brandenburg, wo seine Familie wohnt. Helga, seine Frau, hatte das Mittagessen schon vorbereitet. Herrliches Wetter, aber immer noch kalt. Hier treffe ich auch Helgas Tochter Ilka, die zu Pfingsten überraschend mit einem Freund aus der Schweiz zu Hause eintraf. Nach dem Mittagessen müssen sie aber schon wieder zurück. Ilka lebt in Wetzikon und ist beim Formel 1 - Sauber-Team Press-Officer. Mittwoch fliegt sie mit dem Renn-Team nach Monaco. Mit Hans-Jürgen und Helga sind wir in den Spreewald gefahren, in das etwa 50 Kilometer entfernte Burg, einem Naturschutzgebiet inmitten eines halben Urwaldes. Die Spree, mit ihren 1000 Kilometer verzweigten Wasserarmen, ist ein Erholungsgebiet, das viel von den Cottbusern und Berlinern genutzt wird. Wir fuhren mit einem spaßigen Skipper auf dem Spreekahn und delektierten uns dann an Schmalzstullen und den berühmten Spreewaldgurken. Hier sind die Wenden zu Hause, die vor vielen Jahrhunderten aus Polen und der Südukraine eingewandert sind.

Mit Hans Jürgen Arndt im Spree-Kahn. Danke, Hans Jürgen für die Zusendung des Bildes!
19. bis 31. Mai
In den 26 Tagen hier in Kamenz-Jesau habe ich viel erlebt. Nette Leute durfte ich kennen lernen, die mir als Pferdesportler gute Ratschläge gaben. Es war ein Auf und Ab mit Baron: Jeden Tag bewegen, damit die Operation verheilt und die Narben halten. Baron hatte zeitweilig hohe Temperatur (40 Grad) wegen einer Erkältung und Wundfieber. Am letzten Mai-Wochenende kam dann noch die grosse Hitze dazu. Wir massen 33 Grad im Schatten.
Am letzten Mittwoch war ich zu einem Polterabend bei Familie Hoya im Restaurant Eintracht eingeladen. Es war sehr lustig, und die Gäste haben, um das Glück des jungen Paares herbeizuwünschen, rund eine Tonne Tontöpfe zerschlagen!
Am Freitag überraschte mich Hubert mit einem Telefonanruf. Er hat für eine Woche Ferien genommen und fährt nun mit mir ein weiteres Stück gegen Westen. Ich habe mich sehr gefreut, ich glaube, ein Engel hat ihn mir geschickt. Am 30. Mai ist er mit dem Zug hier angekommen. Morgen fahren wir die nächste Etappe, rund 30 km.
31. Mai: Über Nacht hat es geregnet und ein Temperatursturz von 20 Grad war die Folge. Die angenehme Kühle ist gut für die Weiterfahrt. Am Morgen war Tierarzt Dr. Hoffmann nochmals hier und hat Baron untersucht. "Weiterfahren ist jetzt die beste Therapie!" sagte er. Wir fuhren über Königsbrück, zwei Kilometer danach machten wir eine Pause in einem Wald. Ich nahm Baron die Halfter weg, damit er gut fressen konnte. Baron war am Baum angebunden. Aber gerade als ich das Futter aus dem Wagen holen wollte, fiel Baron um oder hat sich hingeworfen: Nun lag er auf der linken Seite, das ganze Geschirr unter sich begraben, und fing im Liegen an, Gras zu fressen. Hubert und ich schirrten ihn im Liegen ab. Da stand der schwarze Koloss ohne grosse Mühe wieder auf und frass weiter ruhig das Gras vom Waldboden. Wir hatten einen halben Schock. Wir mussten das Gestänge der Deichsel wieder gerade biegen. Dann haben wir uns zuerst einmal verköstigt mitsamt verdientem Schnaps zum Schluss. Dann ohne weitere Zwischenfälle weiter nach Bernberg zur Pferdestation Mathias Hanselmann in Bärwalde*). Um 21.30 Uhr dort gut angekommen. Wunderschöner Stall mit Pferde-Pension, nach gutem Brot mit Speck und Wurst und Bier sind wir glücklich schlafen gegangen.

1. Juni
Heute Morgen hat Dr. Pöschge Baron untersucht und ihm nochmals zwei Spritzen verabreicht. Baron hat Ruhepause. Für uns heisst das Geschirrputzen, Einkaufen. Hubert ist noch zwei Stunden in den Wald reiten gegangen mit Danielle Hoffmann, heute Abend wird gegrillt und gut gespiesen. Wir werden ab morgen wieder gemütlich weiterfahren, die nächsten Etappen sind immer nur 25 bis 30 km lang.

2. Juni, fünfter Reisetag in Deutschland
Mit Hubert durch das "weite Land". Von Bärwalde über Meissen; in der Stadt Meissen den Berg hinunter zur Elbbrücke. Hinter uns viele Autos, die wegen der schmalen Strasse nicht überholen konnten.

*) Mathias Hanschmann Hauptstrasse 31 01471 Radeburg/Bärwalde, Tel/Fax: 035208 29 680
Die erste Ampel stand auf rot. Bei grün ging’s im Trab los und die nächsten vier Ampeln hatten wir "grüne Welle". Die Autos immer noch alle hinter uns her. Das war offenbar so lustig, dass viele Leute an der Strasse zusahen und sogar applaudierten!
Dann über die neue Brücke, der Elbe entlang. Nach zwei Stunden eine grosse Pause für Baron und uns. Es ist schön, aber immer noch kühl. Wir fahren weiter nach Zehren, von der Elbe weg Richtung Lammatzsch.

Unglaublich, diese drei Kilometer lange Bergstrecke. Was da Baron ziehen musste. Natürlich haben wir ihm und uns eine Pause gegönnt. Hubert hat zeitweise schieben müssen. Nach Lammatzsch wollte Baron nicht mehr. Und bis zur nächsten Station wären es noch 12 km gewesen. Also suchten wir im nächsten Dorf nach einem Pferdestall. Zwei Seniorinnen, die wir befragten, wussten von einem Pferdehof nahe der Windmühle. Zwei Kilometer weiter fanden wir den Pferdehof von Karl-Friedrich Schmidtgen*). Einer der schönsten Höfe, die ich je gesehen habe. Von der Familie wurden wir herzlich empfangen. Bei gutem Abendbrot und einem herrlichen Bad konnten wir uns erholen. Im Bett haben wir wieder Kraft getankt für den nächsten Tag!

3. Juni, 6. Reisetag, immer noch im "weiten Land"
In Richtung Doebeln-Lesing zum Gut Tautenhof über das Muldethal, eine wunderschöne Landschaft. Hier war 2003 alles überschwemmt vom grossen Hochwasser. Wir kamen über die Muldebrücke in ein kleines Dorf. An der nächsten Rechtskurve stand eine schöne Gaststätte. Hubert holte Tranksame, da kam eine schwarzhaarige Frau auf mich zu und fragte: "Was sind Sie denn für ein verrückter Kerl, der von Breslau nach Basel fährt? Und wo wollt Ihr heute Abend übernachten?" Als ich das Gut Tautenhof nannte, stellte sich heraus, das waren gute Bekannte der Dame. "Ich komme heute abend hin und bringe zwei Flaschen Wein mit!" sagte sie. Und tatsächlich, Elsbeth Pohl-Roux und Jürgen kamen in das kleine Lokal, in dem Hubert und ich Abendbrot hielten. Elsbeth erzählte, dass ihre Vorfahren Hugenotten waren und aus Piemont stammten. Nun will sie mit ihrem Mann eine Planwagen-Reise vom Muldethal über das Vogtland - Fränkische Schweiz -Bayern - Ulm - Meersburg am Bodensee - das Schweizer Mittelland -Montreux - über den grossen St. Bernhard ins Piemont unternehmen. Allerdings mit zwei Pferden, die in den Alpen wohl vonnöten sind.
*) Hoch- und Tiefbau Schmidtgen GmbH 01623 Lommatsch OT Barmenitz Nr, 1, Tel. 035241 58 244, e-mail bau@schmidtgen.com, www.schmidtgen.com

Wir mussten weiter. Nun ging es einen hohen Berg hinauf, dann eine steile Strasse (15% Gefälle) hinunter, ganz langsam, damit Baron nicht ausglitt auf der Asphalt-Strasse. Beim Mühlebach unten ging’s wieder hinauf. Wir spannten Baron aus und Hubert ging mit ihm Hilfe holen. Mit dem Traktor von Werner Kölz brachten wir den Planwagen zum Gut Tautenhof*). Baron war bereits in seiner Boxe und genoss sein Abendessen. Hubert und mir stand eine kleine Wohnung zum Übernachten zur Verfügung!

4. bis 8. Juni
Vom Tautenhof ging's weiter nach Kohren - Sahlis zur Fuhrhalterei von Peter Hennig**). vorbei an Colditz, Geithain. Am nächsten Tag über den alten Bahndamm durch den Wald über Windischleuba nach Wintersdorf nordwestlich von Altenburg zum Pferdehof von Arno Gottschalk, auch einem Flüchtling aus Ostpreussen. Hubert fährt mit dem Zug zurück nach Polen. Danke Hubert, Du warst mir eine grosse Hilfe!
In Wintersdorf Aufenthalt bis 8. Juni In Wintersdorf mit Arno, dem Kutschenmeister, eine Kremserfahrt mit zwei Pferden mitgemacht. Diese ging zu einem Restaurant, wo ein Bus ankommt. Alle steigen auf die vorhandenen vier Kutschen. Mit CD-Musik geht es dann eine Stunde über Land in einen Wald, wo Kaffee und Kuchen serviert werden. Ein schönes Erlebnis!

9. Juni
Ein Tag mit Tilo Jonnas, einem Kutscher, der Landwirtschaft studiert hat und selber Pferde besitzt. Wieder schön, aber kalt. Wir fuhren über Meuselwitz vorbei am Pferdehof Haynsburg***). Er gehört Marianne und Berthold Kielmann, ganz liebenswürdigen und markanten Leuten. Sie haben mir gleich für morgen eine weitere Mitfahrerin besorgt.

*) Gut Tautenhof. Pensionspferdehaltung, Urlaub auf dem Bauernhof., 04703 Leisnig Tel. 034321 13 745, mobil 0172 712 87 69
**) Fuhrhalterei Peter Hennig Frohburger Strasse 147b 04655 Kohren-Sahlis Tel. 034344 64 800 Internet www.fuhrhalterei-hennig.de, e-mail: pferdepeterhennig@web.de
***) Pferdehof Haynsburg, Berthold Kielmann, Tel. 034425 27 756


10./11. Juni
Ein Tag mit Gaby Schmiedl. Wir hatten viel Spass zusammen, ihr gefiel an Baron die unterdessen gewonnene Verkehrssicherheit und dass ich eigentlich die Peitsche nie benützen muss. Baron hört tatsächlich schon sehr gut auf mein Kommando. Angekommen auf dem Reiterhof von Yvonne und Hans Schlauch*), sehr sympathischen Leuten. Hier konnte ich unter einer herrlichen Dusche meine Cowboy-Gerüche wegwaschen...
Am Samstag, 11. Juni, ist Ruhetag. Baron müssen die Hufeisen vorn neu befestigt werden. Der Tierarzt kam noch vorbei und hat mir noch eine Salbe zur Wundheilung mitgegeben. Sonst ist alles ok! Morgen, am Sonntag, fährt Hans Schlauch eine weitere Etappe mit.
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12. bis 17. Juni
Den Sonntag, 12. Juni, verbrachte ich auf dem Kutschbock zusammen mit Hans Schlauch. Hans ist ein alter Pferdenarr. Seit seiner Kindheit liebt er Rösser. Wie ein Pferdeflüsterer vermag er sich in Pferde hinein zu versetzen, wie jetzt in Baron. Er kennt seine Eigenschaften, und Baron reagiert gut auf ihn. Zwei Dörfer weiter haben wir eine Pause eingeschaltet bei einem Bekannten von Hans und dort gefrühstückt. Auf Rat des Bekannten fuhren wir durch einen schattigen Wald, angeblich eine Abkürzung. Leider endete der Weg in einem abschüssigen Saumpfad, so dass wir 500 Meter vor dem Ziel umkehren mussten. Nun ging’s über Stock und Stein, durch Morast und „Wasserglunggen“, zum Teil über morsche Holzstämme. Endlich fanden wir den richtigen Weg. Hans bewunderte Baron und meinte, er sei wirklich ein Marathon-Pferd! Abends um 19 Uhr trafen wir in Luka**) ein, bei einem Schäfer mit 1200 Schafen, 6 Pferden und Hunden. Baron bauten wir aus Strohballen eine Boxe. So stand er in einer riesigen Halle voller Mastschafe. Er fühlte sich recht wohl.
Am 13. Juni war Ruhepause. Am Abend Schäferfest bei grossem Lagerfeuer und Country Music mit Gitarre. Wir schlemmten und erzählten uns bis tief in die Nacht hinein Geschichten.
*) Reit- und Fahrverein Kaynsberg e.V., Hans und Yvonne Schlauch, Kaynsberger Strasse 5 06618 Kaynsberg, Tel. 036694 22 693
**) Schafbetrieb Luka


14. Juni. Eine Nachbarin von Hans Schlauch kam mit ihrem Sohn, der gerade schulfrei hatte. Die Fahrt mit ihnen zusammen ging an Jena vorbei Richtung Altendorf zu Mandy und Volkmar Scholz*). Am Waldrand Stall und Weide. Wieder einmal schlief ich im Wagen. Familie Scholz hat mich herzlich aufgenommen. Am 15. Juni fuhr Volkmar mit, auch er ist ein begeisterter Kutschenfahrer. Wir fuhren durch ein schönes Tal an vielen abgelegenen Bauernhöfen vorbei. Eine reine Obstgegend mit vielen alten Obstsorten. Aber auch viele Vögel sind zu hören und zu sehen, eine Feldlerche ist unsere ständige Begleiterin. Und abends sang eine Nachtigall! In Blankenhain übernachteten wir in der Stadtmühle bei Katrin Fritsche. Auf diesem Hof war es sehr schön. ich hatte ein eigenes Zimmer und konnte duschen.
16. Juni. Es hatte sich kein Mitfahrer gemeldet, so haben Katrin und ihr Freund Sebastian kurzentschlossen zugesagt, mitzufahren. Es ging an einer Forellenzucht vorbei, eine lange Bergstrasse hinauf. Beide "Mitfahrer" haben mir schieben geholfen. Endlich kamen wir nach Dienstedt zu Schmidt und Groh**), Landwirtschaft. Im Hof leben 1000 Rinder. Baron stand in einer Boxe neben einem Kälbchen, mit dem er sofort Freundschaft schloss. Katrin nahm mich mit nach Weimar. Die Goethe/Schillerstadt hat mir gut gefallen. Wir tranken Kaffee und bummelten durch die Altstadt. Es war schön, einmal etwas anderes zu sehen als Landstrassen und Bauernhöfe!
Am 17. Juni traf ich Andreas Schmidt, der Kräne und Bagger vermietet. Er interessierte sich sofort für mein Gefährt und lud mich zu sich nach Holzhausen bei Arnstadt ein wo er &endash; einen Reiterhof besitzt. Anderthalb Stunden musste ich alleine fahren. Dann kam Andreas und fuhr die restlichen zwei einhalb Stunden mit zu sich nach Hause. Dort werden wir am Samstag wieder einen Ruhetag einschalten. Baron wird immer besser!

18./19. Juni
Den Abend vom 18. Juni verbrachte ich in der Western-Gaststätte "Lasso" in Holzhausen. Da gab es eine Whisky-Degustation mit Essen und einem Vortrag über die schottische Whisky-Produktion. An meinem Tisch sassen zwei Herren aus Thüringen und Sachsen,
*) Mandy ScholzVolkmar Kegel Altendorf 36 07768 Altenberga Tel. 033642 41 82 82 554 e-mail zaro1106@yahoo.de
**) Schmidt und Groh Landwirtschaft 99326 Dienstedt Strasse der Freundschaft Tel. 03629 641 552

Karsten Schridel und Holm Giernet (siehe auch dessen Rückmeldung im "Gästebuch") beide von Beruf Lehrer. Sie haben zusammen in Leipzig studiert und an diesem Wochenende eine Fahrradtour gemacht. Nun, da sie mich kennen lernten, beschlossen sie spontan, den grossen Treck in der Schule durchzunehmen.
Am 19. Juni ging’s weiter nach Emleben auf dem Boxberg. Am Vorabend hatte ich mit Michael Melchor abgemacht, er würde mich begleiten.

Um 10 sollten wir starten, doch er kam erst um 11 Uhr und sagte: "Ich fahr nicht mit Dir in der Kutsche!" - "Willst Du mich verar....?" fragte ich zurück. "Nein" sagte er, "warte eine Viertelstunde, ich hole mein Pferd!" Und er sattelte sein Pferd mit dem Westernsattel und zog seinen Cowboy-Hut gerade. "Jetzt reite ich mit Dir und zeige Dir den schnellsten Weg nach Emleben!"
Ich wusste nicht, ob das gut gehen würde. Ein zweites Pferd beritten und Baron an der Deichsel? Zuerst ritt Michael hinter mir und dem Wagen. Baron drehte sich immer wieder um, weil er die Hufeisen klappern hörte. Erst als Michael voran ritt, ging alles gut. So bald Michael zu traben begann, trabte auch Baron. Es ging über Feldwege, Strassen und durch Wälder und zuletzt durch einen Bach auf die alte Panzerpiste der Russen. In vier ein halb Stunden waren wir auf dem Boxberg. Eine sehr interessante Fahrt! Michael und ich assen noch zusammen, um 19.30 Uhr ritt er mit "Sunny" wieder nach Hause. Baron wieherte hinterher. Sunny hat ihn richtig motiviert.

20. bis 28. Juni
Am 20. Juni bin ich immer noch auf dem Boxberg, dem "Thüringer Waldblick"*). Stallmeisterin Brigitte bringt mich am Morgen nach Enleben, wo meine Familie nach dem ersten Teil des grossen Trecks zunächst Aufnahme fand.
Es ist 28 Grad heiss, zuerst gehe ich zum Pfarrhaus, wo ich 1949 konfirmiert worden bin. Ich habe der Frau Pfarrerin erzählt, wie wir damals hier angekommen sind. Hier ist auch meine Grossmutter Mina Martha Fischer begraben, sie starb im Jahr meiner Konfirmation. Die Kirche sollte einmal renoviert werden, aber es fehlt halt das liebe Geld. Anschliessend spazierte ich im Dorf herum, um eventuell alte Bekannte zu treffen. Das Dorf sieht putzig aus, ganz gut renoviert seit
*) Gasthof Thüringer Waldblick Boxberg 99880 Gospiteroda bei Gotha Tel. 03622 637 09-0 e-mail: hotel-
thueringerwaldblick@web.de
der Wende. Viele alte Bauernhöfe wurden umgebaut, Stallungen und Scheunen sind zu Wohnungen umfunktioniert. Ich suchte das Haus von Lothar Jäger, leider ist er nicht da, für vier Tage nach Österreich gefahren. Ein anderer ehemaliger Kollege ist auch in Urlaub, die restlichen Leute, an die ich mich erinnere, sind weggezogen oder verstorben.
Gegen Abend hat mich ein bekannter "Country-Radio-Moderator" vom Mitteldeutschen Rundfunk, Manfred Lohmann, mit seinem Sportwagen auf den Boxberg gebracht, wo Baron seit 10 Stunden auf der Koppel seine Freiheit genossen hat.
Auch für mich waren die zwei Tage eine echte Erholung.
21. Juni, Sonnwende. Spät aufgestanden, anschliessend mit Brigitte auf die Weide, wo wir die Koppel für Baron anders steckten. Um 11 Uhr kam die Journalistin Rossmann mit Fotograf Bernkopf von der "Thüringer Allgemeinen Zeitung". Ich musste ihnen viel erzählen aus den Jahren 1945 bis 50, als ich hier gelebt habe. Morgen, 22. Juni, noch ehe ich wegfahre, wird es in der Zeitung zu lesen sein.
Am Nachmittag habe ich das Geschirr präpariert und neu eingefettet. Am Abend gab’s ein Wiedersehen mit Katrin und Sebastian von der Pferdestation in Weimar. Sebastian fährt drei Tage mit mir. Morgen geht’s weiter nach Eisenach. Die Wetterprognose ist nicht gerade günstig.
22. Juni.

Sebastian und ich haben auf dem Planwagen geschlafen. Baron erhielt Kraftfutter und Gras, dann genehmigten wir uns ein letztes Frühstück im "Thüringer Waldblick". Dieter, der Chef, liess uns nicht ziehen, ohne uns eine Wegzehrung mitzugeben in Form von zwei Flaschen Bier und Broten. Um 10 Uhr ging’s los, das Tal hinunter, durch Wald, Felder und Auen. Wir kamen gut voran, der Wind spielte in den Getreidefeldern, die wogten wie die Wellen im See. Wieder einmal sang eine Lerche hoch über uns. Zwei Hasen kreuzten unseren Weg. Graureiher und Fischreiher gaben sich am Bach ein Stelldichein.
Bald bogen wir von der Nebenstrasse ab auf einen Fahrweg, da ging es nach Eisenach hinauf. Nach einem kleinen Dorf wurde der Weg so schmal, dass gerade noch knapp die Kutsche hindurchfahren konnte. Links vom Weg hohes Gras und dann gleich der Abgrund, rechts dichte Schlehdornhecken, deren lange Zweige an unserer Kutsche kratzten. Eine alte Oma im nächsten Dorf konnte es kaum fassen, dass wir diese Strecke gewählt hatten. Auch sei die Strasse weiter unten durch eine Baustelle gesperrt. Aber umkehren konnten wir nicht mehr An der Baustelle beeilte sich der Vorarbeiter, unser "schönes Pferd und den herrlichen Wagen" doch durchzulassen. Mit dem Bagger wurde ein Haufen Kies entfernt, und so gelangten wir wieder auf die übliche Strasse nach Eisenach. Die letzte Steigung half uns ein Reporter der Thüringer Zeitung schieben... Im Pferde-Trenklerhof machte er dann noch einige Fotos von uns. - Das Gestüt Trenklerhof gehört der Familie Beck, sehr liebenswürdigen Leuten. Vor 300 Jahren war das Gut ein Kloster, dann wurde es Zulieferhof für die Wartburg. Nach gutem Abendbrot haben wir uns früh im Wagen schlafen gelegt.

23. Juni, Himmel bedeckt, einiges kühler. Nun ging’s flott die vier Kilometer zur Lutherstadt Eisenach, mitten im Autoverkehr durch die Innenstadt. Baron liebt Ampeln. Wenn er davor steht, kann er’s kaum erwarten, bis Grün kommt. Ausserhalb der Stadt folgten wir der Werra. Leicht hügeliges Gelände, aber keine Berge mehr. Baron wird’s mit Erleichterung zur Kenntnis genommen haben. Um 14 Uhr passierten wir die ehemalige Grenze zwischen DDR und BRD. Zwei Kilometer entfernt liegt Herbeshausen, wo mein Vater Fritz, mit Hilfe eines Bauern, der im Niemandsland einen Acker besass, am 5. April 1950 in den Westen floh. Von Gotha-Eisenach-Herlbshausen beginnt jetzt die gleiche Tour, die wir vor 55 Jahren bis nach Lörrach unternommen haben.

Ziel heute war der Bauernhof von Ines und Mike Peter in Kratzenroda*). Der Weg endete in einer Sackgasse. Nur drei Häuser am Bach, drei Teiche, Pferde, Enten und Gänse sowie einige Schafe. Ein richtiges Paradies zum Verweilen! Mike ist von Beruf Salz-Bergmann. Er arbeitet Schicht, bis 700 Meter unter der Erde. Neben Barons Stall brütete eine Wildente, die laut quakte, wenn sie ihre Eier mal für einen Moment alleine liess. Am Abend waren Sebastian und ich bei einem Nachbarn, einem Bienenzüchter, zum Polterabend eingeladen. Das ist mein zweiter Polterabend auf dieser Reise. Das Brautpaar ist schon über 50 Jahre alt, am Sonntag wird Hochzeit gefeiert. Es war ein lustiger Abend.
24. Juni Letzter Tag mit Sebastian aus Weimar. Wir hatten das Glück, wir übernachteten (und duschten) in einer Ferienwohnung. Heute ging’s in die Rhön. Baron hatte Mühe bei den Steigungen, Sebastian musste immer wieder schieben. Wir übernachteten im Pferdezentrum Arhön in Hohenroda Mansbach**). Karin holte ihren Freund Sebastian ab, der noch lange schwärmen wird von den paar Tagen mit
*) Bauernhof Ines und Mike Peter, Kratzeroda 2, 99834 Herda, Tel. 036922 31 218 e-mail: bauernhofpeter@web.de. www.bauernhofpeter.de
**) Pferdezentrum Arhön A Grisselborner Weg 36 284 Hohenroda-Mansbach, Tel. 06676 85 63 (Stallmeister Mike Krause)

unserem Planwagen. Er hat gelernt, selber zu kutschieren und war sehr vertraut mit Baron. Mike von Kratzenroda brachte am andern Morgen seine Tochter Maria und ihren Freund Jörg.

Sie ist 12 Jahre alt, hat aber bereits viel Erfahrung mit Pferden. Weiter ging’s zur Familie Paul und Erna Schuch in Aora/Hilders Edelweisbach*), etwas ausserhalb des Dorfes. Sie nahmen uns auf, obwohl wir sie überraschten. Sie hatten das Telefon nicht abgenommen, weil sie bei der Heuernte waren.
26. Juni Heute Sonntag kam Tochter Sonja und ihr Freund von der Familie Schuch mit, zuerst ging alles gut, dann kam eine lange Bergstrasse auf einen Pass in der Rhön. 700 Meter über Meer. Es war ein Kampf für Baron, zwei Motorradfahrer haben geholfen und schoben den Planwagen die letzte Viertelstunde.

Wir langten nach einer längeren Erholpause und weiteren anderthalb Stunden Fahrzeit wohlbehalten bei Familie Desiree und Alfons Gross**) an, dem Hufschmied. Baron erhält neue Eisen. 27. und 28. Juni haben wir wieder einmal eine wohlverdiente längere Pause.

28. Juni bis 12. Juli
28. Juni in Mittelstellberg bei Desiree und Alfons Gross. Die Familie ist sehr zuvorkommend. Sie bewohnen ein schönes altes Haus, das einst eine Mühle war. Der Bach wurde seither umgeleitet, das Haus umgebaut. Die alten Mühlsteine sind als Zeitzeugen in die Mauer eingelassen. Richtig gemütliche Bauernstube. Im zweiten Stock haben Gross' zwei Wohnungen für Feriengäste ausgebaut. So kam ich in den Genuss einer dieser Ferienwohnungen und genoss vor allem das Bett mit weissem Bettbezug und Pferde-Dessin. Ich habe mich so richtig wohl gefühlt. Und alles war sogar noch gratis, denn Desiree und Alfons wollten kein Geld. Alfons hat Baron beschlagen. Er versteht sein Handwerk. Er beschlägt alle Pferde im Umkreis von 50 Kilometern. Ein ganz herzliches Dankeschön für die liebe Aufnahme! Am 29. Juni mit Karin als Kutscherin weitergezogen.

Das Wetter war schwül, am Morgen regnete es. Natürlich ging die Strasse wieder bergauf, bergab, bis wir auf die B 60 kamen, die alte Landstrasse von Wiesbaden über Mainz, Frankfurt, Fulda, Gotha,Weimar, Leipzig.
*) Paul und Erna Schoch, Emil-Atzerd-Strasse 21, 36115 Hilders/Aura Edelweisbach
**) Bauernhof Mittelstellberg, Desiree Gross, 16 36157 Ebersburg-Mittelstellberg Tel. 06656 6308


Jetzt hat es Baron besser, es geht eben dem Fluss entlang. Karin und ich wehselten uns als Kutscher ab. Sie ist eine sehr eindrückliche Frau und wir hatten den ganzen Tag über viel Spass mit einander. Um 18 Uhr kamen wir am Ziel an bei Christian und Hermine Zimmermann auf der Domäne Hunsrück*). "Domäne" ist ein Besitz mit eigenen Rechten, früher sogar mit eigener Gerichtsbarkeit. Ein riesiger Hof mit 70 Pferden und 180 ha Acker- und Wiesland. Er gehört dem Bundesland Hessen, Christian hat den Hof für 36 Jahre gepachtet. Zwei seiner vier Söhne haben Landwirtschaft studiert. Zum Hof gehören vier kleine Seen mit Forellen. Die Bauernfamilie hält auch Schweine, Enten, Gänse und Hühner. Im Herbst wird für die Selbstversorgung geschlachtet, was noch immer zwischen Hessen und Sachsen üblich ist.
30. Juni/1. Juli Wegen Regen kein Weiterkommen. Am Nachmittag in Steinau, der "Gebrüder-Grimm-Märchenstadt". Sehenswertes Städtchen. Ich lernte Helmut Baist kennen, Kutscher und Geschirrmeister. Er fährt morgen einen Tag mit.
2. Juli Helmut kam um 10, Uhr, um halb 12 waren wir unterwegs, Richtung Talhof bei Gelnhausen, auf der alten Landstrasse durch eine liebliche Landschaft. Nur mässige Hügel, also gute Fahrt für Baron. Unterwegs sprach mich ein Radfahrer auf Polnisch an, er ist in Ratibor, Oberschlesien, geboren. Adams Abstammung ist deutsch, und so sind sie nach dem Krieg nach Westen gezogen. Adam lud uns in der "Barbarossastadt" Gelnhausen zu einem Bier ein. Wir rasteten rund eine Stunde auf dem Marktplatz, dann ging’s weiter zu Gabriele Herberts Talhof **). Hier warteten schon Ines und Mike Peter aus Kratzenroda, die mir zum Abendbrot echte Thüringer Würste brachten. Sie sind 160 Kilometer gefahren, um mich wieder zu sehen. Sie werden auch zur Schweizer Grenze kommen, wenn ich dann gegen Ende meiner Tour Deutschland wieder verlasse.


3. Juli Gabriele Herbert hat mich im Gestüt Hörstein***) in Alzenau-Hörstein angemeldet. Der Geschäftsführer heisst Dirk Jörss. Zwei Schülerinnen von Gebriele sind bis Alzenau mitgefahren. Zum Gestüt ging es eine steile Strasse hinauf, für Baron unmöglich, die Kutsche
*) Domäne Hunsrück, Familie Hermine und Christian Zimmermann, 36396 Steinau
**) Gabriele Herbert Talhof 633571 Gelnhausen, Tel. 06051 66 943
***) Gestüt Hörstein, 63755 Alznau-Hörstein, Gestütsleiter Dirk Jörss

hochzuziehen. Es hiess ausspannen, das Pferd am Zügel hinaufbegleiten und die Kutsche mit dem Traktor abholen. Baron fand hier die grösste Boxe seiner ganzen Reise vor, es war ihm sehr behaglich. Hier sind 200 Pferde, 50 Zucht- und 50 Pensionspferde untergebracht. Gute Aussicht bis nach Frankfurt!
5. Juli Heute habe ich keinen Begleiter. Bei wunderschönem Wetter sind wir den Berg hinunter in Richtung Aschaffenburg gefahren. Dem Main entlang nach Gross-Umstadt. Keine Steigungen, juhu! In einem Vorort von Aschaffenburg auf der normalen Bundesstrasse gab es nur einen Wegweiser Richtung „Industrie West". Ich suchte die Strasse zur Mainbrücke. Offenbar ging es nur über die Schnellstrasse. Auf der Karte sah ich, dass nach rund anderthalb Kilometer eine Brücke eingezeichnet war. Also fuhr ich auf dem Pannenstreifen der Schnellstrasse. Zwei Polizeiwagen fuhren an mir vorbei. Schon dachte ich, also sei alles in Ordnung. Da hielt ein dritter Peterwagen mit Blaulicht hinter mir. Ein junger, freundlicher Polizist kam zu mir und erklärte mir, dass ich mich auf der Schnellstrasse befände, die nur für Autos zugelassen sei. Ich bekannte, dass ich das schon wüsste, aber ich hätte keine andere Möglichkeit zur Main-Überquerung gefunden. Ja, da hätte ich eben durch das Industriegebiet fahren müssen! Aber dort war ja eben kein Wegweiser zu finden. „Da kann ich nichts dafür, wenn kein Weg signalisiert ist", sagte ich zum Polizisten. „Zudem ist Baron völlig verkehrssicher, ich bleibe auf dem Pannenstreifen und bei der nächsten Ausfahrt fahre ich dann wieder von der Schnellstrasse runter!" - „Nun gut, ich fahre hinter Ihnen her!" sagte der Polizist und kehrte in seinen Wagen zurück. Bis zur Ausfahrt blieb das Auto hinter uns, und wir fuhren gemütlich weiter. Dann endlich kam die Brücke, über die ich mit meinem Bruder Hubert im April 1950 über den Main gefahren bin. Im Heil-Häuserhof bei Gross-Umstadt kam ich wieder zu einer hessischen Domäne, etwas kleiner als in Steinau*). Paul-Dirk Heil betreibt den Hof mit seinem Sohn Hans und seiner Schwiegertochter. Hier arbeitete auch ein Pole aus Breslau, wie überall in der deutschen Landwirtschaft sind die Hilfskräfte und Knechte heute Polen.

6. Juli Hans Dirk fuhr10 km mit in Richtung Gundershausen, der nächsten Station. Ich verliess die alte Landstrasse B 60 dort, wo Napoleon nach seinem verlustreichen Russlandfeldzug am 29. Oktober 1813 allein und ohne sein zerrüttetes Heer angekommen ist. Wenige Tage später vermeldete der „Observateur" in Paris, der Kaiser sei wohlbehalten in Paris angekommen und habe die Oper besucht…
*) Heil Häuserhof GbR Elterweg 25, 64823 Gross-Umstadt 06078 73 021

Jetzt sind wir im Rheinland. Alles ist flach. Vorläufig keine Berge mehr! Gut bei Ralf Schantz im Reiter-Sonnenhof Gundernhausen*) angekommen. Ralf veranstaltet auch Kutschenfahrten. Da kämen auch die Elsässer zum Bauernfrühstück, dann wird zwei ein halb Stunden Kutsche gefahren, am späten Nachmittag gibt's Eintopf mit Erbsen, Sauerkraut und Schinken. Am Abend kam der Reporter von der Darmstätter Zeitung. Morgen gibt's einen Bericht.
7. Juli Es geht weiter, wieder fahre ich alleine. Nach Fränkisch-Grumbach zur Familie Wilhelm Eitel**),

er hat ein Reit- und Fahrsporthaus und verkauft Geschirre, Reitbekleidung und Kutschen. Er kennt auch Slavek, der mir meinen Planwagen verkauft hat. Baron erhält eine Freilaufboxe im Grünen. Sehr liebe Leute. Am Abend dann noch Geselligkeit mit Wein und Bier in der Reithalle, die Leute wussten aus der Zeitung, dass ich komme.
8. Juli Wieder alleine auf Fahrt zum Kreuzberghof in Rimbach***), zu Melanie und Heiko Zimmer. Sie betreibt den Reitstall, Heiko ist Baggerführer und besitzt einen Bagger- und Erdarbeiten-Betrieb, Mutter und Vater besorgen den grossen Kuhstall. Die Mutter stammt aus Niederschlesien. Sie beschäftigen noch einen 75 Jahre alten Knecht, der nur 20 km von Trebnitz entfernt, wo ich herstamme, geboren worden ist. Wirklich, eine nette Familie.
9. Juli. Wieder alleine. Bei schönem Wetter fahre ich durch das Tal vom Odenwald nach Schiersheim zur Pferdepension Friedel Müller-Heberle und dem Go West Training Stable von Sandra Burger und Jörn Tönsmann****). Schriensberg liegt 12 km von Heidelberg entfernt.
Jörn hat mir Annette vorgestellt. Sie ist Lehrerin an der Primarschule, hat zwei Töchter und einen fünfjährigen Sohn. Ihr Mann (in Siebenbürgen, Rumänien aufgewachsen) ist Architekt und arbeitet selbständig. Annette nahm mich mit nach Heidelberg in ihre Wohnung. Dort durfte ich übernachten. Abends waren wir in der munteren Studentenstadt essen, ein wunderschöner Abend mit Schlossbeleuchtung und Feuerwerk. War das die Begrüssung für Baron und mich???
*) Ralf Schantz An- und Verkaufsstall Sonnenhof 64380 Gunbdernhausen, Tel. 01609 5304 770
**) Reit- und Fahrsporthaus Wilhelm Eitel, Rodensteinerstrasse 20 64407 Fränkisch-Crumbach, Tel. 06164 1485
***) Heiko und Melani Zimmer, Kreuzberghof, 64668 Rimbach, Tel. 06253 806 716 e-mail: zimmer-rimbach@t-online.de
****) Pferdepension Friedel Müller-Heberle, Rindweg 45, 69198 Schriesheim. Tel. 0173 9837 433

10. Juli, Sonntag 7 Uhr aufstehen, nach dem Frühstück geht es nach Schriesheim zum Pferdehof Friedel Müller Heberle mit „Go West“ Training Stable von Sandra Burger. Sandra, die Western-Reiterin, Annette und Simon fahren mit mir am Stadtrand von Heidelberg über die Neckar-Brücke bis zum Zoo. Annette und Simon werden von Hans abgeholt, sie wollen noch nach Frankfurt. Sandra lernt bei mir das Kutschenfahren bis zur Astoria-Ranch bei Walldorf *), direkt hinter der Autobahn. Sandra kennt den Hof, ich war sehr willkommen. Zimmer mit Dusche, und alles gratis.

10. Juli Ich wollte weiter fahren, musste aber auf die Rhein Neckar Zeitung von Heidelberg warten, die bringt Fotos und einen Bericht. Dann ging es los mit der Mutter von Kirstin der Ingrid und ihrer Freundin und Tierärztin Krista Gerlach. Wir hatten viel Spass und gutes Wetter mit ein bisschen Regen. Nach vier ein halb Stunden sind wir im Vieh-Weide-Forst im Bruch bei Bruchsal**) angekommen.
Jetzt machen wir Pause. Meine Enkel kommen! Am 12. Juli, einen Monat nach meinem siebzigsten Geburtstag, kamen Tochter Sonja, Schwiegersohn Sebu und meine Enkel Mias und Sämi. 18.45 Uhr Ankunft bei Manfred und Erna.


Der Hof liegt abseits vom Dorf, sein Nachbar hat auch vier Pferde. An diesem Abend hatten wir es sehr lustig. Erna und ich waren einkaufen. Freunde kamen dazu, wir hatten uns alle so viel zu erzählen. Die Buben übernachten auf dem Planwagen.
13. Juli 6.45 Uhr aufstehen, dann in den Stall. Futtern und anschirren, Erna machte das Frühstück. Um 10.30 Uhr, als alle Wildis endlich wach waren, ging es los mit Sämi und Mias als Beifahrern.. Manfred hatte mir am Vortag mit dem Auto gezeigt, wie wir am besten in Karlsruhe einfahren konnten.. Es ging durch landwirtschaftliche Plantagen mit Kirschkulturen, Spargel- Erdbeer- und Himbeer-Feldern und an vielen Nussbäumen vorbei. Auf den Wiesen sahen wir Störche und Graureiher. Ein Hase hoppelte am Feldweg entlang. Kiebitze sassen am Weg und ein
*) Astoria Ranch Kirsten und Ronald Schnabel, Rennbahnstrasse 50, 69190 Walldorf, Tel. 0170 3546 118, e-mail: Ronald.Schnabel@t-online.de www.Astoria-Ranch.de
**) Vieh-Weide-Forst Manfred Dochat, 76694 Forst Tel. 07251 300032
Pirol pfiff auf einem Baum. Im westlichen Teil von des Gemeindegebiets von Karlsruhe gab es einen wunderschönen Wald, den wir bei offener Schranke passieren konnten. Rund sieben Kilometer schnurgerade voraus. Dann eine Pause für Baron. Die Lufttemperatur von 39 Grad hat ihm zugesetzt. Im Wald konnte sich der Rappe etwas erholen. Und jetzt die Überraschung: Die Schranke am Ende des Waldes war geschlossen! Vielleicht liegt es ja nicht an den Behörden, sondern am Datum: 13. Juli...?
Wir fanden dann etwas abseits des Weges einen Durchlass, durch den mich Mias pilotierte. Es war bereits Feierabend-Verkehr, als wir stolz durch die Strassen kutschierten, hinter uns immer ein langer Zug von Autos, die nicht überholen konnten.

Nochmals gab es ein Wegweiserproblem, weil nur die Schnellstrassen bezeichnet sind, doch ein Autofahrer wies mir den richtigen Weg. Wir erreichten schliesslich den Hof von Paul Koffler mit einer riesigen Hunde-Meute in Dumersheim*), wo Sebu und Söne bereits auf uns warteten. Der Hof liegt mitten im Wohngebiet, und die hübsche Frau von Paul hat ihren hundeverrückten Mann über den Pferdestallt ausquartiert und wohnt seit zwanzig Jahren allein in ihrem schönen Wohnhaus.
14. Juli Wir sind in einer Pferdeklinik in Ifferzheim angemeldet, einem echten Krankenhaus für Pferde, das Petra Ohnemus**) leitet. Stallmeister Johannes fährt morgen mit mir ein Stück des Weges.
15. Juli Petra hat Baron noch zwei Spritzen gegeben, damit die Druckstellen besser heilen. Einmal mehr erweisen sich die Gastgeber als sehr grosszügig: Übernachtung, Aufenthalt von Baron, sein Kraftfutter und die Behandelung, alles gratis. Danke vielmals!
Bei grosser Hitze ging es 30 km weiter bis zum Hof von Dieter Fink***). Bei Temperaturen über 30 Grad bleibt Baron bei praktisch jedem Baum stehen und ruht sich aus.
16. Juli Weiter zu Vater Riester, der mit seinem Sohn zusammen den Hof leitet.
*) Paul Koffler, Maître d’Equipage, Dreisstrasse 15, 76448 Dumersheim, Tel. 072 455 27 31
**) Tierklinik an der Rennbahn, Pferdeklinik, Petra Ohnemus, 76473 Iffezheim, Tel. 07229 303 5-0 www.tierklinik-an-der-rennbahn.de
***) Dieter Fink, Rheinstrasse 16, 77743 Neuried-Ichenheim, Tel. 07807 786
17. Juli Wiederum sehr heiss. Es geht nach Kenzingen, Nordweil, der Pferdestation Redi Ranch. Ich fahre alleine. Zwischendurch Bekanntschaft gemacht mit einem Pärchen mit einem uralten Motorrad, einem NSU Quickly. Genau so ein Motorrad hatte ich in den fünfziger Jahren, es war mein erstes „Töff“.
18. Juli Heute war es kühler als in den letzten Tagen. Es ging los in Richtung Freiburg im Breisgau, nach Denzlingen, zu Siegfried Mack Pferdepension*). Liebliche Landschaft im Rheintal, klar und gute Fernsicht. Links Blauen und Belchen, rechts in der Ferne die Vogesen. Alte Bauernregel: Ist es so klar wie heute, gibt es abends ein Gewitter. Und so war es auch. Wir gelangten gerade noch unter das Dach einer Aral-Tankstelle, wo wir rasteten. Viele Autofahrer, die hier tankten, lachten und meinten, hier gäbe es aber keinen Hafer für Baron! Als es wieder ein bisschen schonte, ging’s weiter, aber schon nahte das nächste Gewitter. Klatschnass erreichten wir schliesslich den Pferdehof. Ich musste die Hosen auswinden, Baron erhielt noch eine säubernde Dusche, dann konnte er sich in seiner Boxe wohlfühlen. Pferdezüchter Siegfried Mack fährt auch Kutsche. Einige Kinder hatten sich angemeldet, um bei ihm einen Kindergeburtstag zufeiern. Siegfried lud mich kurzerhand auch auf seinen mit Haflingern bespannten Wagen und los ging’s durch Wald und Wiesen, Am Abend wieder einmal ein erfrischendes Bad. Anschliessend gutes Abendbrot bei köstlich mundendem Markgräfler.

19. Juli Mit Siegfried weiter gefahren, der sich einen Freitag gönnte. Er hat Baron selber kutschiert und dabei festgestellt, dass die Kutsche immer nach links abdriftete. Irgend etwas an der Deichsel war nicht in Ordnung. Dabei stellt sich heraus, dass die Aufhängung nach links verschoben ist. Am gleichen Abend hat der Ortsschmied wieder alles in Ordnung gebracht. Siegfried, herzlichen Dank für Deine Fahrerfahrung, aber auch Deiner lieben Frau für die köstliche Bewirtung!
Auf dem Hofgut bei Walch Karl bei Griesheim**) gibt es viel Arbeit. Er hat nicht nur Pferde, auch viel Land, das er zusammen mit 20 polnischen Angestellten bewirtschaftet. Nach Feierabend kamen sie zu mir, einige sprachen Deutsch, und sie befragten mich über den grossen Treck damals und heute. Ich hatte noch einen
*) Siegfried Mack, Pèferdepension, Hauswinkelhof, 79211 Denzlingen, Tel. 01607 860 540.
**) Walch Karl, Hofguzt Caballus, Griesheim

polnischen Brief bei mir, den ich an der Grenze den polnischen Beamten gezeigt habe. Eine Frau unter den Polen las den Brief vor und alle waren glücklich über den Verlauf der Reise und darüber, was ich da machte. Ich kannte von früher her eine polnische Spezialität, „Bigos“, und ich fragte danach. Natürlich hatten die Polen keine vorrätig. Aber zwanzig Minuten später überraschten sie mich mit „Bigos“, das sie speziell für mich gekocht hatten.
20. Juli, Um 9 Uhr brachte der Schmied die Lande für den Planwagen. Alles stimmte wieder, und es konnte weiter gehen. Als ich mich bei Walch Karl verabschiedete, kamen noch vier Polen und wünschten mir eine gute Reise in die Schweiz. Heute fahre ich alleine, durch die schönen Orte im Markgräflerland Wir finden 22 km weiter, auf dem Hofgut Flury Günther*) bei Steinerstadt, gute Unterkunft. Er besitzt vier Pferde, 80 Kühe und ein Pony. Alle im Auslaufstall etwas ausserhalb vom Dorf. Auch hier wurde ich herzlich an den Tisch eingeladen. Ein reizendes Städtchen mit alten Fachwerkhäusern.
21./22. Juli. Nun rückt es langsam. Wir fahren nach Weil-Haltingen, 5 km von Basel entfernt. Das liebliche Badenser Land gefällt mir. Wir verweilen im Reitstall Lehmann**) Es ist kaum zu fassen. In 39 Fahrtagen habe ich es geschafft von Görlitz an der polnischen bis nach Weil an der Schweizer Grenze. Was habe ich doch alles erlebt in dieser Zeit. Wie viele Leute haben mich liebevoll aufgenommen! Allen, die an meiner Reise irgendwie beteiligt gewesen sind, ein herzliches Dankeschön!

Im Reitstall von Lehmann konnte ich einen Tag ausruhen. Hans Brändli vom Pferde-Zoll besorgte mir die Papiere für meinen Übergang in die Schweiz. Am 22. Juli kam Albin von Basel und hat mit mir auf der Terrasse vom Restaurant des Reitstalls Abendbrot gegessen.
23. Juli, Samstag, Heute geht es rund. Immer wieder Anrufe von Hans Brändli wegen des Zollübergangs. Zuerst hiess es, wir müssten den Zoll Haltingen benützen, dann schickte man uns zum Zoll Otterbach am Rhein.

Jetzt wurde aber die Zeit knapp, weil die Büros um 13 Uhr schliessen. Baron musste die ganze Strecke traben, damit wir noch um 12.55 Uhr an der Grenze waren. Endlich, 20 Minuten später, befand ich mich auf Schweizer Boden!
*) Hofgut Flury Günther, Wichstrasse 11, Steinenstadt, Tel. 07653 3663
**) Reitstall Lehmann, Riederweg 5, 79576 Weil-Haltingen, Tel. 07621 62659
(Wie ich erst später erfuhr, werden Pferde normalerweise per Autoanhänger am Autobahnzoll Weil abgefertigt.)
Nun ging es gemütlich der Langen Erlen entlang zum Rhein und bei Grenzach-Hörnli wieder nach Deutschland. In der Schlossgasse Grenzach habe ich beim Dieter Oertlin, Schreinermeister, Halt gemacht. Dieters Mutter ist 83 Jahre alt. Hier, in dieser Werkstatt habe ich von 1950 bis 1953 als Schreiner-Lehrling gearbeitet.
Jetzt ging es weiter nach Wyhlen zum Pferdestall Lange Tränke Hof von Franz Retz*) Meike und Sebastian aus Weimar, die mich hier besuchten und Thüringer Rostbratwürste mitbrachten, nahmen mich nun in ihrem Auto mit zu Heike Malitius, meiner Nichte. Wir feierten die Ankunft an der Grenze.

24. Juli, Sonntag. Ich durfte meinen Thüringer Gästen Basel zeigen, das sie stark beeindruckt hat. Am Nachmittag habe ich Baron wieder eingespannt und wir haben den letzten Teil der Reise in Deutschland unter die Räder und Beine genommen. In Wallbach-Schwörstadt im Reitersport-Zentrum bei Bad Säckingen wurde angehalten.

Ich hatte Christian Malitius, den Sohn meines Bruders Horst, in Karsau-Rheinfelden angerufen. Zufällig war er mit Hund und Fahrrad in Wallbach und wir haben zusammen gegessen. Später sah sich Christian Baron und Planwagen an und meinte: Ich bin stolz auf ,meinen Onkel. Was Du da geleistet hast!“ Christian übernachtete in einem Indianer-Zelt. Am andern Morgen half er mir noch, den Wagen anzuspannen, bevor er wieder heim zu radelte.

*) Lange Tränke Hof, Franz Retz, Rosenweg 7, 79639 Grenzach-Wyhlen







25. Juli, Empfang in Stein bei Stein-Säckingen
(Bericht von Bernhard)
Grenzübertritt nach mehr als drei Monaten, davon 43 Fahrtagen auf dem Kutschbock. Noch zwei Tage, dann ist Wolfgang zu Hause in Kölliken.

Beim Schweizer Zoll nach der Abfertigung in Stein

Am 25. Juli, kurz nach Mittag, erreichte Wolfgang die Schweizer Grenze bei Stein Säckingen. Zuvor hatte Wolfgang alle Formalitäten für den Grenzübertritt erledigt, war bereits bei Weil in die Schweiz gekommen, hatte diese aber rechtsrheinisch bei Grenzach wieder verlassen. Offiziell fuhr Wolfgang mit Baron am 25. Juli über den Rhein, um ins aargauische Stein zu gelangen.

Brigitta, Bernhard und Ruth Hochuli holten den Europabummler ab und begrüssten ihn mit einem Glas Schämpis.
Auf der Fahrt durch Stein bewies Wolfgang, dass das Plakat "Wir brauchen keine Warmduscher" nicht nur für die Kantonspolizei Aargau gilt, sondern auch für einen alten Kämpen, der bereits 1200 km auf der Landstrasse hinter sich hat.

Nichts für Warmduscher! Im Verkehr heisst es, eiserne Nerven zu behalten.
Bevor Wolfgang seine letzte Doppel-Etappe in Angriff nahm, die ihn nun in zwei Tagen nach Kölliken führt, gab es noch einen "Fototermin" mit einer seiner Sponsorinnen.

Ruth durfte den letzten Kilometer über die Grenze und über den Rhein auf dem Kutschbock mitfahren.
Am Nachmittag fuhr Wolfgang nach Laufenburg, wo er in Laufenburg-Sulz bei Susanne und Dieter Fischer eine Pferdeboxe fand. Dort holte ihn Claudia ab, die am andern Tag einige Stunden mit fuhr.

Es ging nach Leibstadt weiter, wo Wolfgang von früheren Kolleginnen und Kollegen im Kernkraftwerk Leibstadt gefeiert wurde. Über Remigen, Riniken ging’s weiter zum Weinbauern Bruno Hartmann, den Wolfgang von früher kannte. Dort wurde die letzte Nacht vor der Heimkunft verbracht. Bruno hat Wolfgang eingeladen, und beim Abschied packte er ihm eine Eisbox mit Weinflaschen auf den Bock. Danke Bruno, wir alle haben den Wein in Kölliken sehr genossen.

Unterdessen war in Kölliken auch ein Stall gefunden worden, wo Baron vorderhand unterkommen kann. Der Besitzer hat von Wolfgangs Reise gewusst und erwartet Baron und Wolfgang mit Freude. Er kann dort auch seinen Planwagen abstellen. Wolfgang selber, der ja seine Wohnung vor der langen Reise aufgegeben hat, wird zunächst bei seiner Tochter Sonja Wildi unterkommen. Er sucht jetzt im Bezirk Zofingen oder wenigstens in der Nähe davon eine günstige Zwei-Zimmer-Wohnung. Ideal wäre, wenn er ein solches Zuhause auf einem Bauernhof fände, wo er Baron endgültig abstellen kann und wo er seinen ihm sehr lieb gewordenen Wallach nun auch weiter betreuen kann.
Wolfgang ist am letzten Tag seiner Reise über Aarau, Oberentfelden nach Kölliken kutschiert. Dort erlebte er einen herzlichen Empfang seiner Familie und von Schützenkameraden vom Kölliker Verein.

„Was hat Dich am meisten beeindruckt, bei Deiner Reise?“ wurde Wolfgang gefragt. Er musste nicht lange nachdenken: „Es war die Anteilnahme aller Leute, die mich auf meiner Reise begleitet haben, sei es über Telefon oder sms, sei es, indem sie mir Gastfreundschaft gewährten oder dass sie ein Stück mit auf dem Bock sassen. Ich bin so vielen lieben Menschen begegnet, dass ich eigentlich gar nicht mehr an den Anlass zu meiner Reise, den letzten kriegerischen Ereignissen im Zweiten Weltkrieg, zurückdenken mag: Ich glaube, dieses Europa ist heute anders als vor sechzig Jahren. Diese Menschen wollen in Frieden mit einander leben und in gegenseitigem Wettbewerb eine bessere Welt aufbauen. Wenn ich auf meiner Reise einige Leute zum Nachdenken gebracht habe, dann sicher in diese Richtung. Europa muss und wird zusammenwachsen, und auch unsere Kinder und Enkel werden in Frieden mit einander leben können!“











Dank

allen Sponsoren
aber auch allen Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten.

Wolfgang Malitius , Januar 2007








Sponsoren

Folgende Institutionen, Unternehmen und Private haben mich durch finanzielle oder materielle Geschenke bei meine Vorhaben unterstützt. Ich danke allen Sponsoren für ihre Beiträge, ohne die mir eine Wiederholung des grossen Trecks nicht möglich geworden wäre.
* Kulturverein Safenwil
* Verlag und Redaktion vom Zofinger Tagblatt www.ztonline.ch
* Direktion des Kernkraftwerkes Leibstatt www.KKL.ch
* Ruth Hochuli, VR-Präsidentin der Hochuli AG, Kölliken, Kies, Beton, Röhren www.hochuli.ch
* Storchen Apotheke Safenwil www.storchenapotheke.ch
* Marti Getränke Safenwil
* Wilhelm Bruno, Baugeschäft, Safenwilwww.wilhelm-tiefbau.ch
* Gasthof Löwen, Safenwil, Tel. 062 798 04 22
* Jaeggi, Gasflaschen, Safenwil www.jaeggi-gas.ch
* Ruth Wiederkehr Bahnhofkiosk, Safenwil, Tel. 062 797 26 77
* Hanspeter Plüss, Safenwil, Tel. 062 788 40 09
* Marcel und Christine Woodtli, Woodtli Garage, Safenwil, Tel. 062 797 25 75
* Jasari Husni, Billard-Club Stadtturm, Aarau, Tel. 062 822 67 67
* Fredy Bühler Horseland Pferdezubehör Muhen www.horseland.ch
* Fritz und Yvonne Gugelmann, Schreinerei, Kirchleerau, Antiquitäten Nice Price www.guki.ch
* Elektro Haller AG, Kölliken www.eh-ag.ch/htm/portrait.htm
* Miriam Malitius und Markus von Wyl, Kölliken, Tel. 062 723 96 66
* Lilly und Hansjörg Vogel, Vogel-Fenster, Kölliken www.fenstervogel.ch
* Garage Lüscher, Muhen www.garageluescher.ch
* Oliver und Sigrun Malitius, Stettfurt, Tel. 052 376 19 48
* Küchenteam der Klinikküche Barmelweid www.barmelweid.ch
* Bachmann Transporte, Kölliken www.bachmann-transporte.ch
* Andreas Setz, Malermeister, Safenwil, Tel. 062 797 92 20
* Max Klumpp, St.Légier-La Chiésaz/VD, Tel. 021 943 35 40
* Bernhard Schindler, Kölliken, Normandie-Experte, www.normandie.ch
* Sebastian Wildi, Kölliken www.sebastian.ch
* Marianne und Albin Kirchhofer, Basel
* sw Kutschen und Fahrsportzubehör Willy Stöckli www.swkutschen.ch
* Johannes Kiessetz, Pferdehof D02943 Kringelsdorf www.sachsens-pferde.de
* Jeannette Schmidt & Torsten Ladusch Pferdehof Sagar D 02957 Krauschwitz, sagarpferdehof@compuserve.de
* Pension und Gaststätte Eintracht,Birgit Hoya, D 01917 Kamenz Bernbruch

Gästebuch der Homepage
www.der-grosse.treck.ch
(inzwischen aufgehoben)
Alle Einträge sind in chronologischer Reihenfolge aufgeführt. Der neuste Eintrag kommt zuerst, der älteste Eintrag steht am Ende.


IP: 62.202.66.246 () Datum: 29.05.2006 Uhrzeit: 20:09:56
(X) | (B) | heinz müller @ schrieb:
hallo Wolfgang ,mit Freude lese ich ab und zu weiter in deinem Tagebuch und bewundere die vielen Bilder deiner grossen Reise.Ein Jahr ist es bald her,als im Reit und Pensionsstall Mathys in Kölliken alles auf dich gewartet hat,wie schnell doch die Zeit vergeht! Gruss Heinz



IP: 85.0.190.140 () Datum: 28.03.2006 Uhrzeit: 21:57:15
(X) | (B) | bruno wildi schrieb:
Wolfgang das hast wirklich super gemacht.
ne spanden HP, sowas findet man sehr selten.
Grosse Hochachtung für diese Leistung.
gruss bruno



IP: 84.147.239.187 () Datum: 07.11.2005 Uhrzeit: 16:00:0
(X) | (B) | Renate aus Nbg @ schrieb:
Hallo Wolfgang,
war sicher ein großes Abenteuer, Bärbel hat mir die webadresse gegeben.
Gruß aus Nürnberg
Renate (Malitius)



IP: 217.193.255.116 () Datum: 19.09.2005 Uhrzeit: 13:13:46
(X) | (B) | alle a schrieb:
schluss,pferd verkauft.
helmut pensio)



IP: 84.173.240.229 () Datum: 25.08.2005 Uhrzeit: 13:29:33
(X) | (B) | Ingrid Hölzel schrieb:
P.S. Die Reise mit dir zum nächsten Quartier war für Frau Dr. Gerlach und mich ein unvergessenes Erlebnis!!
Wir danken dafür. Ingrid



IP: 217.193.255.116 () Datum: 02.08.2005 Uhrzeit: 13:09:13
(X) | (B) | alle @ schrieb:
Nachricht



IP: 62.1.66.91 () Datum: 27.07.2005 Uhrzeit: 20:44:24
(X) | (B) | ruth hartmann @ schrieb:
lieber wolfgang
in griechenland habe ich von deinem vorhaben erfahren. das ist ja gewaltig und bewundernswert. wir wuenschen dir gute erholung und viel spass beim reisebericht. liebe gruesse aus zakynthos
ruth, nadine und dominic



IP: 84.159.89.177 () Datum: 27.07.2005 Uhrzeit: 10:07:55
(X) | (B) | ?die reise? schrieb:
hallo wolfgang du warst ein tag bei uns im stall und ich bewundere dich sehr so ein weit reisender macht ein stop bei uns ich hätt es nicht geglaubt wenn ich es nicht selbst gesehen hätte!! wünsch dir alles gute !!



IP: 212.254.99.201 () Datum: 25.07.2005 Uhrzeit: 09:01:27
(X) | (B) | Albin der Basle @ schrieb:
Nachricht
Das war ein ganz toller Begrüssungmoment, lieber Wolfgang, in Eimeldingen. Und eine Ehre für mich, mit Dir als erfolgreicher Kutschenbaron speisen zu dürfen.
Herzliche gute Wünsche für den letzten Teil in die Schweiz.



IP: 217.193.255.116 () Datum: 19.07.2005 Uhrzeit: 13:34:38
(X) | (B) | Beatrice schrieb:
Lieber Wolfgang
Habe gerade von Hans-Jörg gehört, dass du nächste Woche "im Lande" bist und in deinem Tagebuch rumgestöbert... Tönt toll und abenteuerlich! Ich frage mich, ob du deinen BARON wohl behalten wirst??
Wünsche dir weiterhin alles Gute und grüsse dich ganz herzlich, Beatrice


Formularbeginn


IP: 84.162.232.108 () Datum: 16.07.2005 Uhrzeit: 07:52:57
(X) | (B) | Anne @ schrieb:
Hallo Wolfgang! Vielen Dank nochmal für den schönen Abend und das Eis.
Hab mir von Hannes die Adresse geben lassen und schick Dir dann die Bilder.
Gute Reise noch und grüß Baron.
Anne aus der Pferdeklinik



IP: 84.167.84.50 () Datum: 10.07.2005 Uhrzeit: 22:50:29
(X) | (B) | Heiko +Melanie @ schrieb:
Hallo Wolfgang, wie wir lesen konnten bist Du gut aufgenommen worden! Es war uns eine Freude Dich und Baron bei uns aufzunehmen! Wir hoffen das Du noch viele Gastfreundliche Menschen triffst, die sich freuen wie wir Euch kennengelernt zu haben. Viel Glück auf Deiner weiteren Reise wünscht Dir der ganze Kreuzberg-Hof aus Rimbach!!!



IP: 217.185.68.252 () Datum: 10.07.2005 Uhrzeit: 01:10:6
(X) | (B) | Sandra und Jörn @ schrieb:
Hallo Wolfgang, es war uns eine große Freude, mit Dir heute einen so schönen Abend in Heidelberg verbracht haben zu dürfen. Kaum warst Du mit BARON hier angekommen, gab es in Heidelberg auch schon ein großes Feuerwerk und eine Schloßbeleuchtung. Wenn das kein Zeichen war!? Und wer weiß, vielleicht willst Du ja nach Deinem Treck eine zweite Karriere als Westernreiter starten? Bei uns im GO WEST TRAININGSTABLE kannst Du damit jederzeit anfangen!
LG Sandra und Jörn



IP: 195.93.60.111 () Datum: 05.07.2005 Uhrzeit: 10:46:18
(X) | (B) | Mike und Ines schrieb:
Lieber Wolfgang,
wir konnten uns am letzten Wochenende auf dem Talhof (Meerholz) überzeugen ,dass
es Dir und Baron gut geht. Nun freuen wir uns auf ein Wiedersehen in Basel.
Dein Fan-Club aus Thüringen
Gruß Mike und Ines.
PS. Danke an Gabi und ihrer Familie für Alles.



IP: 195.93.65.232 () Datum: 27.06.2005 Uhrzeit: 14:33:6
(X) | (B) | MARIA @ schrieb:
Lieber Wolfgang ,
ich möchte mich bei Dir bedanken für die schöne Fahrt auf dem Kutschbock am 25.6.05 von Mansbach bis Eckweisbach . Für Dich und Baron eine schöne Weiterfahrt und viel Unterstützung .
Viele liebe Grüße Maria aus Kratzeroda www.bauernhofpeter.de



IP: 82.82.64.251 () Datum: 23.06.2005 Uhrzeit: 10:46:44
(X) | (B) | Fam. Beck @ schrieb:
Lieber Wolfgang,
alles Gute für den weiteren Weg für Dich und Deinen Baron ( einen lieben Kämpfer ).
Wir verfolgen Deinen Weg mit Spannung weiter und waren froh, einen Weltenbummler in unserem Hof beherbergt zu haben.
Viele Grüße aus Eisenach - Gestüt Gut Trenkelhof- Fam. Beck-javascript:setsmile('')




IP: 81.62.249.21 () Datum: 18.06.2005 Uhrzeit: 17:02:56
(X) | (B) | bernhard @ schrieb:
Heute, Samstag, war ein längerer Bericht über Wolfgang und seine Reise im Zofinger Tagblatt. Wer ihn gelesen hat, schmunzelte und hat sich über Wolfgangs Mut und seine allein bis heute erbrachte Leistung gefreut. Mach weiter so, Wolfgang! Gruss Bernhard



IP: 217.246.6.84 () Datum: 14.06.2005 Uhrzeit: 19:13:2
(X) | (B) | Kirstin @ schrieb:
Lieber Wolfgang, der gestrige Abend in Lucka am Feuer mit schöner Live-Musik vom Horst war doch wirklich spitze! Es freut uns sehr Dich kenngelernt zu haben und hoffen natürlich alle auf ein Wiedersehen! Viel Glück und Freud für Deine weitere Reise wünschen Dir Kirstin sowie Alexandra, Gerald und all die anderen netten Leute, die Du in Lucka getroffen hast.



IP: 212.117.127.49 () Datum: 13.06.2005 Uhrzeit: 16:22:42
(X) | (B) | Stefan Fehlmann schrieb:
Ich find das fou geil wo du machsch



IP: 212.117.127.49 () Datum: 13.06.2005 Uhrzeit: 16:20:47
(X) | (B) | Benno schrieb:
Sali Woufgang wie geits wie steits


Formularende
Formularbeginn


IP: 81.62.244.126 () Datum: 13.06.2005 Uhrzeit: 12:23:58
(X) | (B) | andy schrieb:
i be de ändu em weldi si schüeler ond i fende de wolfgang eifach en geile cheib



IP: 84.182.99.188 () Datum: 07.06.2005 Uhrzeit: 22:17:21
(X) | (B) | Laila schrieb:
Lieber Wolfgang !!!Wir haben uns sehr über deinen besuch gefreut und hoffen das du uns bald wieder besuchst da du uns den Reit u. Fahrverein Wintersdorf und co. mit Arno Gottschalk am Donnerstag 09.06.2005 schon wieder verlässt in
Richtung Zeitz -Droysig bei Eberhart Gensch einkehrst eine gute Reise und viele Beifahrer.



IP: 84.179.174.77 () Datum: 02.06.2005 Uhrzeit: 13:01:52
(X) | (B) | Daniela @ schrieb:
Hallo aus Radebeul! Wolfgang, Hubert und der fleissige Baron sind am Dienstagabend bei uns in Bärwalde angekommen.Leider hatte Baron Fieber, aber unser Tierarzt hat sich seiner angenommen und so mussten die drei einen Tag pausieren. Heute, Donnerstag, sind sie wieder aufgebrochen und fahren nun in Richtung Meissen zu ihrem nächsten Halt. Ich hoffe sehr, das Wolfgang Menschen findet, die Pferdeverstand mitbringen und ihn etwas begleiten können, wenn Hubert wieder heim fährt! Liebe Grüsse, Daniela



IP: 83.180.82.147 () Datum: 31.05.2005 Uhrzeit: 22:54:36
(X) | (B) | Hannes schrieb:
Hallo Wolfi,
ich hoffe, dass es mit Baron nun besser geht und wünsche dir noch eine schöne Reise!
Dein Enkel
Hannes



IP: 195.162.168.47 () Datum: 27.05.2005 Uhrzeit: 22:03:36
(X) | (B) | Suhrental @ schrieb:
Hallo Wolfgang,
Ein Gruss aus der Schweiz.Ich hoffe dass Du und dein Motor bald wieder inFahrt kommen.
Grüsse aus dem Suhrntal
Tony und das Team F.Gugelmann



IP: 83.78.60.212 () Datum: 25.05.2005 Uhrzeit: 17:11:41
(X) | (B) | Bernhard @ schrieb:
Lieber Wiolfgang Dir und allen Interessenten gebe ich kund und zu wissen, dass ich als webmaster dieser Seite bis 9. Juni ausfalle, weil ich im Ausland weile. Mein letzter Wissensstand von Wolfgang ist, dass er Ende dieser Woche wieder aufbrechen will. Baron hat sich erholt und Wolfgang hat für den ersten Tag einen Begleiter, damit er nicht ganz allein fahren muss. Lieber Wolfgang, Dir gute Fahrt und uns allen wünsche ich, dass Du uns neue Nachrichten sendest, sobald Du dazu kommst. Herzliche Grüsse Bernhard



IP: 80.218.159.151 () Datum: 14.05.2005 Uhrzeit: 13:57:22
(X) | (B) | Boas @ schrieb:
hallo lieber Wolfgang
hoffe, dass Du eine BaronLösung gefunden hast und weiterziehen kannst. Ich verfolge Deine Reise und freue mich sehr, dass Du mit so vielen Leuten in Kontakt kommst, wundern tuts mich aber nicht. Ich wünsche Dir wettersonnige Tage und noch viele tolle Begegnungen. Gute Zeit und liebe Grüsse uas Basel, Böbsi



IP: 85.22.23.210 () Datum: 08.05.2005 Uhrzeit: 14:26:8
(X) | (B) | Claude Gerum @ schrieb:
Hallo Wolfgang,
von Bernhard habe ich von dieser Story erfahren.
Hut ab für diese Leistung. Schade dass ich nicht dabei sein kann.
Gute Reise noch. Ich werde, wenn wieder im Land, das Tagebuch verschlingen.
Schöne Grüße
Claude
PS: Gruß an Britta und Bernhar




IP: 62.202.226.137 () Datum: 07.05.2005 Uhrzeit: 16:46:40
(X) | (B) | kathrin @ schrieb:
hallo wolfgang, ich war heute bei meinen grosseltern in trasadingen zu besuch. ich erzählte luzia, das ich gerne einmal nach schlesien reisen möchte. daraufhin hat sie mir von dir erzählt, das ihr zusammen damals geflüchtet seid. interessant. ich wünsche dir eine gute reise und lasse dich von luzia hanke lieb grüssen. ihre enkelin kathrin.



IP: 84.58.30.175 () Datum: 29.04.2005 Uhrzeit: 22:38:18
(X) | (B) | Thomas @ schrieb:
Hallo Wolfgang,

meine Bewunderung für Dein Vorhaben - verbunden mit den besten Wünschen.
Ich werd' mal jemanden aus unserem verein fragen - er wohnt in Thüringen - ob er Dir hier irgendwie weiterhelfen kann.
Ich wohne selber in Friedberg/Hessen, das ist aber meiner Ansicht nach zuweit westlich von Deiner geplanten Route.
Wenn Du in der Nähe von Fulda bist - schreib mir, wenn Du abschätzen kannst, wo es genau wann entlang gehen soll. Ich werd versuchen Dir behilflich zu sein!

Thomas


Formularende
Formularbeginn


IP: 195.116.249.38 () Datum: 28.04.2005 Uhrzeit: 11:24:22
(X) | (B) | hubert @ schrieb:
Hallo Wolfgang!
jestem dumny, ¿e mog³em przebyæ z Toba niewielki odcinek Twojej grogi.
By³ to dla mnie zaszczyt i przyjemnoœæ.
Mam nadzieje, ¿e z ka¿dym kilometrem Twoje stosunki z Baronem bêd¹ coraz lepsze.
Zyczê Ci powodzenia i nie poddawaj siê.
Hubert aus Polen.



IP: 212.243.12.77 () Datum: 26.04.2005 Uhrzeit: 14:18:59
(X) | (B) | Buser Daniel schrieb:
Salut Wolfgang.. ich bin Sandras Freund und hab schon so einiges über dein Vorhaben mitbekommen... Wird sicher eine Reise mit vielen Gemütsschankungen!! Auf jedenfall schon mal "hut ab" und weiterhin viel Erfolg bei der verwirklichung deines "Ziels"...



IP: 217.193.255.116 () Datum: 26.04.2005 Uhrzeit: 13:11:26
(X) | (B) | Sandra schrieb:
Hlli hallo,
au e wönsche Der ganz en schöni ond spannendi Reis!
Blib gsond ond en liebe Gruess ond bes bald mol weder!!

Sandra Meier



IP: 212.147.113.176 () Datum: 25.04.2005 Uhrzeit: 15:39:59
(X) | (B) | Chrege @ schrieb:
Lieber Wolfgang!

Vor ungefähr 3 Jahren hast du Lisa und mir deine unglaubliche Geschichte erzählt. Erinnerst du dich? Wir schrieben damals eine Arbeit in der Schule darüber. Irgendwo zu Hause habe ich noch immer die Folie, auf der du deine Reise eingezeichnet hast. Ich habe sie nicht weggeworfen, weil ich, jedesmal wenn ich darauf stosse, daran denken muss, wie merkwürdig das Leben manchmal verläuft. Ich bewundere deinen grossen Mut und wünsche dir eine tolle Reise! Alles Liebe



IP: 81.62.148.69 () Datum: 25.04.2005 Uhrzeit: 10:50:37
(X) | (B) | limbolito schrieb:
Grüezi Wolfgang, am meisten bewundere ich Deinen Mut, mit einem jungen Pferd eine solche Reise zu unternehmen. Gib ihm nicht zu viel Hafer! sonst ist der Übermut nicht zu bremsen. Schreibst Du Tagebuch? Ausführlich? Das wäre für Dich dann später eine schöne Möglichkeit Dich zu erinnern und alles in den Gedanken nochmals zu erleben!
Alles Gute, pass auf Dich auf`! Herzlich limbolito



IP: 83.79.63.180 () Datum: 24.04.2005 Uhrzeit: 22:33:5
(X) | (B) | fam_luethy@blue schrieb:
Familie Lüthy aus Holziken wünscht dir gute Reise. Wir begleiten dich über das Internet auf dieser Reise.



IP: 195.162.184.71 () Datum: 24.04.2005 Uhrzeit: 21:19:38
(X) | (B) | Franz Vogt @ schrieb:
Hallo Wolfi bin ein treuer begleiter von deinem Tross. Wünsche Dir in jeder Lage alles Gute und gute Reise werde Dich weiter begleiten.



IP: 213.103.148.114 () Datum: 23.04.2005 Uhrzeit: 13:11:47
(X) | (B) | Hannes von Wyl @ schrieb:
Hallo Wolfi!
Ich freue mich für dich, dass du jetzt starten kannst und wünsche dir alles Gute auf deinem Treck. Du und Baron sind schon ein tolles Gespann!
Liebe Grüsse
Dein Enkel
Hannes



IP: 217.193.255.116 () Datum: 22.04.2005 Uhrzeit: 18:16:0
(X) | (B) | Marcel schrieb:
Hallo Wolfgang wönsche der alles gueti ond pass uf di uf.



IP: 212.147.26.56 () Datum: 21.04.2005 Uhrzeit: 14:51:15
(X) | (B) | Ernst @ schrieb:
Hallo Helmut (Wolfgang)
Es ist gut dass Du eine Solarzelle hast und nicht einen defekten Generator.
Grussernst


Formularbeginn


IP: 62.203.93.13 () Datum: 20.04.2005 Uhrzeit: 01:48:13
(X) | (B) | Sämi Wildi @ schrieb:
Hoi Wolfi
I hoffe es klappet alle guet met dinere Rönnkutsche!!

gruss Sämi



IP: 194.230.115.72 () Datum: 17.04.2005 Uhrzeit: 16:20:0
(X) | (B) | Claudia schrieb:
Hallo Wolfgang!
Super, dass dein Gästebuch nun auch funktioniert. Lese regelmässig dein Tagebuch. Du kriegst das schon hin mit BARON! Wann sehen wir ein BILD von ihm? Wünsche Dir jedenfalls einen guten Beginn deiner Reise, nächstes Wochenende. Alle guten Wünsche und ganz viel Glück! Drücke Dir die Daumen. Claudia



IP: 83.76.210.39 () Datum: 16.04.2005 Uhrzeit: 20:07:20
(X) | (B) | Lukas @ schrieb:
Hallo Wolfgang!
Ich und Jonathan haben dein Auto wieder sicher in die Schweiz gebracht. Ich möchte mich viellmals für die super Woche bedanken! Ich wünsche Dir nächste Woche einen guten Start Deiner Reise!
Gruss Lukas



IP: 213.3.198.254 () Datum: 15.04.2005 Uhrzeit: 18:18:45
(X) | (B) | info@guki.ch schrieb:
hallo Wolfgang
Kann ich dir deine Kleber nachschiken.
gruss Fritz und Yvonne



IP: 84.174.147.23 () Datum: 14.04.2005 Uhrzeit: 21:12:12
(X) | (B) | Sabine Kost @ schrieb:
Hallo Herr Malitius,
habe gerade mit Freude bemerkt, dass die Seite jetzt funktioniert !
Ich hoffe, der Brief mit Quartier-Adressen und Karten von Hessen /D ist noch rechtzeitig angekommen.
Gute Fahrt !
Sabine Kost, VFD Hessen



IP: 195.162.168.47 () Datum: 14.04.2005 Uhrzeit: 19:13:1
(X) | (B) | datosta@datosta schrieb:
Hoallo Wolfgang,
Wünsch Dir und Deinem Team alles Gute auf dem grossen Treck.Hoffe dass der GPS Empfänger auch immer den richtigen Weg vorgibt.

Mit Gruss
Tony



IP: 83.79.52.114 () Datum: 13.04.2005 Uhrzeit: 04:19:14
(X) | (B) | bernhard @ schrieb:
Hallo, Wolfgang!
Auch ich versuche es hier, und ich hoffe, der Eintrag klappt. Gruss Bernhard



IP: 62.203.89.238 () Datum: 12.04.2005 Uhrzeit: 21:50:21
(X) | (B) | Sebastian @ schrieb:
Hallo Wolfgang!
Ich hoffe du hast gutes Wetter und einen guten Start.Ich habe soeben dein Gästebuch eingerichtet und offensichtlich fubktioniert es.

Gruss aus Kölliken
Sebu